Elon Musks Ex-Frau Justine erhebt schwere Vorwürfe gegen ihn

Elon Musks Ex-Frau Justine erhebt schwere Vorwürfe gegen ihn

- Janine Karrasch
Lesezeit: 2 min
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Es ist ein Rosenkrieg, der jetzt auf der Leinwand landet: Justine (54) Wilson, die erste Ehefrau von Tech-Milliardär Elon Musk (55), rechnet in der Dokumentation "Musk" von Alex Gibney gnadenlos mit ihrer gescheiterten Beziehung ab. Der Streifen feierte am Dienstag beim Filmfestival in Venedig seine Weltpremiere und sorgt seither für Gesprächsstoff. Justines Fazit über die Ehe: knallhart toxisch. Sie sei sich über Jahre hinweg wie eine Angestellte vorgekommen, nicht wie eine gleichberechtigte Partnerin. Ihre Worte wiegen schwer: "Durch meine Beziehung mit Elon habe ich den Begriff Gaslighting kennengelernt", erklärt sie in der Doku. Justine ist in dem Film nicht allein mit ihrer Abrechnung – auch andere Ex-Partnerinnen des SpaceX-Gründers packen aus und schildern ihre Sicht auf die Beziehungen.

Besonders pikant: Sogar die eigene Hochzeit im Jahr 2000 ist Justine offenbar bis heute in unschöner Erinnerung geblieben. Beim ersten gemeinsamen Tanz als Ehepaar soll Elon ihr gegenüber klargestellt haben, wer in der Beziehung das Sagen hat: "Ich bin das Alphatier in dieser Beziehung." Kein Einzelfall, wie Justine in der Doku betont – ständig habe er sie spüren lassen, dass sie seinen hohen Ansprüchen nicht genüge. Elon selbst hält sich bisher zurück und verzichtet auf eine Stellungnahme. So kompliziert das Verhältnis von Justine und Elon heute auch sein mag – eine gemeinsame Familiengeschichte verbindet die beiden bis heute. Sechs gemeinsame Kinder gingen aus der Beziehung hervor, doch Sohn Nevada Alexander verstarb bereits im zarten Alter von zehn Wochen am plötzlichen Kindstod. Elons Behauptung, er habe das sterbende Kind in seinen Armen gehalten, weist Justine laut People zurück. 2008 trennte sich das Paar. Im Januar bezeichnete Elon seine Ex-Frau in einem Post auf X noch als "eine außergewöhnliche Frau".

Deutlicher wurde Elon dagegen bei einer anderen Ex: Ashley St. Clair. Sie behauptet, ein 40-Millionen-Dollar-Angebot (34 Millionen Euro) für ihr Schweigen ausgeschlagen zu haben. Elons knappe Reaktion gegenüber TMZ: "Das wurde ihr nie angeboten, und sie hat in der Vergangenheit bereits falsche Behauptungen aufgestellt." Die beiden haben einen gemeinsamen Sohn. Ihre Beweggründe, das angebliche Millionenangebot auszuschlagen, machte sie beim Festival in Venedig öffentlich: Sie wolle ihren Kindern zeigen, dass finanzieller Komfort niemals wichtiger sein dürfe als die Wahrheit. Während Elon Ashleys Millionenbehauptung dementiert, bleibt er zu Justines Gaslighting-Vorwurf bislang eine klare Antwort schuldig.

Justine Musk im Juni 2022
Backgrid / ActionPress
Justine Musk im Juni 2022
Unternehmer Elon Musk im Mai 2025 in Washington
Getty Images
Unternehmer Elon Musk im Mai 2025 in Washington
Ashley St. Clair, Auorin, 2026
Getty Images
Ashley St. Clair, Auorin, 2026
Wie wirkt Justines Schilderung, sie habe sich in der Ehe mit Elon wie eine Angestellte gefühlt, auf euch?