Elon Musk bekommt Kritik für KI-Film von echtem Regisseur
Elon Musk (55) hat sich mit seiner Kritik an Christopher Nolans (55) neuem Epos Die Odyssee ordentlich in die Nesseln gesetzt. Der Tech-Unternehmer schoss auf X gegen das Casting des Films und zweifelte daran, ob es historisch akkurat sei, Schwarze Schauspielerinnen wie Lupita Nyong'o (43) und Zendaya (29) in einer Geschichte aus dem antiken Griechenland zu besetzen. Besonders auf Lupita schoss sich Elon dabei ein und behauptete, Christopher habe durch das Casting seine "Integrität" verloren. Als Reaktion darauf kündigte er an, bis Ende 2026 eine eigene, "historisch akkurate" und KI-generierte Version von "Die Odyssee" produzieren zu wollen – und versprach dabei, "der Kunst Homers treu zu bleiben".
Mit seiner Ankündigung erntete Elon in Hollywood prompt Gegenwind. Scott Derrickson (59), Regisseur von "Doctor Strange", sprach den Unternehmer auf X direkt an und ließ kein gutes Haar an dessen Plänen: "Offensichtlich hat Elon Musk keine Ahnung von Kino und hat mit Anfang 20 aufgehört zu lesen. Seine Meinungen zu Kunst sind wertlos", schrieb Scott. Für Christopher selbst scheinen die Anfeindungen ohnehin kein Thema zu sein: "Die Odyssee" spielte allein am Eröffnungswochenende stolze 230 Millionen Euro ein, kletterte sofort an die Spitze der Kinocharts und kassierte bei Rotten Tomatoes einen Kritikerscore von 94 Prozent – das Publikum bewertet den Film sogar mit 97 Prozent.
Es ist nicht das erste Mal, dass Elon sich öffentlich über große Filmproduktionen auslässt. Schon Barbie wegen seiner feministischen Thematik und Disneys Live-Action-Verfilmung von "Schneewittchen" mit Rachel Zegler (25) in der Hauptrolle kommentierte er auf X kritisch. Privat steht der Unternehmer ebenfalls immer wieder im Fokus, nicht nur wegen seiner Arbeit und seiner Plattform X, sondern auch wegen seines komplizierten Familienlebens.












