Nach Charles' Ansage: Bizarre neue Karrierewege für Harry
Abseits einer Rückkehr in den offiziellen Dienst der Krone könnte Prinz Harry (41) in Zukunft eine völlig neue mediale Laufbahn erwarten – zumindest wenn es nach den Vorstellungen des ehemaligen königlichen Butlers Grant Harrold geht. In einem Interview mit Smooth Spins Casino (veröffentlicht via Daily Record) brachte dieser eine TV-Dokumentation ins Gespräch: Darin könnte der Herzog von Sussex als Gastgeber durch britische Paläste und historische royale Residenzen führen. Auch Auftritte im britischen Tagesfernsehen oder sogar in Quizshows hält der Ex-Angestellte für denkbar. Solche Gastspiele könnten Harry laut Harrold dabei helfen, beim britischen Publikum wieder präsenter zu werden und gleichzeitig für die Invictus Games zu werben. Konkrete neue Fernsehpläne des Royals sind bislang allerdings nicht bekannt – bei den Vorschlägen handelt es sich ausschließlich um Ideen und Einschätzungen des früheren Butlers.
Harrold, der zwischen 2004 und 2011 als Butler für König Charles III. (77) auf dessen Landsitz Highgrove arbeitete, brachte in diesem Zusammenhang bekannte britische Formate wie "This Morning" oder "Good Morning Britain" als potenzielle Plattformen ins Spiel. "Wenn Prinz Harry vernünftig mit der ganzen Situation umgehen und nicht den Netflix-Weg einschlagen würde, könnte er es mit einer Serie versuchen, in der er königliche Häuser und Paläste besucht. Ich glaube nicht, dass sie übermäßig erfolgreich wäre, aber die Königsfamilie hätte vermutlich nichts dagegen, weil das zu ihrer Marke passen würde", erklärte er. Auch ein Ausflug in die Unterhaltung sei möglich: "Könnte Harry in einer Quizshow auftreten? Nun, Prinzessin Anne war bei "Blankety Blank". Das ist ein bisschen Spaß, und vielleicht könnte er in einer Show mit Michael McIntyre auftreten." Gleichzeitig müsse Harry bei derartigen Formaten mit viel Fingerspitzengefühl vorgehen und ein neues berufliches Standbein abseits der klassischen Pflichten für das Königshaus etablieren.
Auslöser der aktuellen Diskussion ist ein offizielles Dokument des Buckingham-Palasts, das Anfang September im Auftrag von König Charles III. an Spitzenvertreter aus Politik und Militär sowie an die Lord Lieutenants übermittelt wurde. Das Schreiben stellt unmissverständlich klar, dass Prinz Harry und Herzogin Meghan (45) seit ihrem royalen Rückzug im Januar 2020 keinerlei Repräsentationspflichten mehr im Namen der Krone wahrnehmen und somit keine aktiven Mitglieder der Königsfamilie sind. "Es gibt keine Änderung am derzeitigen Status des Herzogs und der Herzogin von Sussex", heißt es in dem Brief. Das wohltätige Engagement des Paares wird darin als private Angelegenheit eingeordnet – geschäftliche, karitative und administrative Aktivitäten laufen weiterhin über ihr eigenes, vom Königshaus getrenntes Büro. Ein Sprecher der Sussexes erklärte gegenüber CNN, die beiden seien von dem Schreiben "überrascht" gewesen. Den Inhalt hätten sie erst wenige Stunden vor der Veröffentlichung erhalten, Ergänzungen seien nicht erlaubt gewesen.























