Rapper der Söhne Mannheims soll erschossen worden sein
Traurige Nachrichten aus Jamaika: Der frühere Rapper der Söhne Mannheims, Marlon B., soll im Alter von 60 Jahren gewaltsam zu Tode gekommen sein. Wie der Jamaica Gleaner berichtet, kam es in dem Küstenort Robins Bay zu einem bewaffneten Überfall auf eine Bar. Dabei seien insgesamt drei Menschen erschossen worden. Unter den Todesopfern soll sich auch der Besitzer der Bar befinden, ein Mann namens Marlon James. Der Journalist Tobias Huch stellte auf X eine Verbindung zwischen dem Opfer und dem Musiker her. Dort schrieb er: "Ich habe gerade erfahren, dass der Sänger Marlon B. (Söhne Mannheims) tot ist. Er wurde in Jamaika erschossen, wo er eine Bar betrieb." Ob der in dem Zeitungsbericht genannte Marlon James tatsächlich das frühere Mitglied der Söhne Mannheims ist, wurde bislang allerdings nicht offiziell bestätigt. Auch nähere Einzelheiten, die die Identität des getöteten Barbesitzers zweifelsfrei mit dem Rapper verknüpfen, liegen derzeit nicht vor.
In den Kommentaren unter seinem Posting lieferte Tobias weitere Details nach. So habe der vollständige Name des Musikers Marlon B. James gelautet. Der Journalist teilte auf X außerdem ein älteres Foto, das ihn gemeinsam mit dem Rapper zeigt, und blickte auf ihre persönliche Begegnung zurück: "Ein so lieber Kerl und wir haben uns gut verstanden, als wir gemeinsam ein Musikvideo gedreht haben." Wer nun auf den Social-Media-Kanälen der Söhne Mannheims nach Antworten sucht, wird vorerst nicht fündig: Dort war zunächst keine Stellungnahme zum mutmaßlichen Tod des ehemaligen Weggefährten zu finden. Auch sonst hielten sich die Beteiligten bislang mit Aussagen zurück.
Marlon hatte jamaikanische Wurzeln und war schon in der Frühphase der Söhne Mannheims Teil des Künstlerkollektivs, das 1995 gegründet wurde. Auf dem Debütalbum "Zion", das im Jahr 2000 veröffentlicht wurde, steuerte er Rap-, Hip-Hop- und Reggae-Parts bei und prägte damit den Sound der Platte mit. Auch nach diesem ersten Album blieb der Musiker der Gruppe noch über viele Jahre verbunden. Zuletzt gehörte er jedoch nicht mehr zu den aktiven Mitgliedern der Söhne Mannheims.



























