Billy Baldwin will "nie wieder" mit Sharon Stone arbeiten
Billy Baldwin (63) hat mit seiner einstigen Filmpartnerin Sharon Stone (68) abgerechnet. Im Podcast "Lisa Guerrero Unleashed" sprach der Schauspieler jetzt über die Dreharbeiten zum Erotikthriller "Sliver" aus dem Jahr 1993 – und machte deutlich, dass er sich eine erneute Zusammenarbeit auf keinen Fall vorstellen kann. "Nie, nie wieder" wolle er mit ihr vor der Kamera stehen, erklärte er. Am Set habe eine so angespannte Atmosphäre geherrscht, dass alle Beteiligten darunter gelitten hätten. Zu Beginn sei das Verhältnis zwischen ihnen noch freundlich gewesen, danach habe ihn seine Kollegin drei Monate lang komplett ignoriert – ohne Begrüßung und ohne Abschied. Ganz verfeindet bleiben möchte Billy allerdings nicht. Den jahrzehntelangen Streit würde er nach eigener Aussage gern beenden – er könne sich durchaus vorstellen, Sharon die Hand zu schütteln oder sie sogar zu umarmen. Begegnet seien sie sich seit den Dreharbeiten immerhin zweimal, an einem Flughafen und bei einer Autoshow. Gesprochen hätten sie dabei jedoch nie miteinander.
Besonders unangenehm sei es für ihn vor der letzten von insgesamt vier Liebesszenen in "Sliver" geworden. Sein Unbehagen sei so groß gewesen, dass er die Produzenten um ein Gespräch gebeten habe. Am Ende habe er dem Dreh nur unter einer Bedingung zugestimmt: "Ich kann die Szene machen, aber bitte zwingt mich nur nicht, sie zu küssen. Ich kann sie nicht küssen." Genau diese Weigerung habe laut Billy zu einer der bekanntesten Sequenzen des Films geführt – jener Szene, in der seine Figur Zeke Hawkins und Sharons Rolle Carly Norris an einer Stützsäule intim werden. Außerdem widersprach der Schauspieler der Version, die die Schauspielerin in ihrer 2021 erschienenen Autobiografie "The Beauty of Living Twice" geschildert hatte. Dort hatte sie erzählt, Produzent Robert Evans (†89) habe sie dazu gedrängt, mit ihrem Kollegen zu schlafen, damit dessen Leistung vor der Kamera besser werde. Billy erinnert sich anders: Robert habe ihm denselben Vorschlag gemacht, dabei aber nicht Sharons Können kritisiert. Vielmehr habe er die schlechte Stimmung und eine angeblich aufgestaute Spannung zwischen den beiden Hauptdarstellern als Grund genannt. Ihre Wirkung auf der Leinwand lobte er dennoch in höchsten Tönen und bewertete sie mit "11 von 10".
Sharon selbst hat sich inzwischen grundsätzlich von freizügigen Drehszenen distanziert. In der Sendung "CBS Mornings" erklärte die Schauspielerin, dass sie intime Momente in heutigen Filmen und Serien kaum noch ertragen könne. Entsprechende Passagen spule sie deshalb häufig vor. Mit ihrer eigenen Rolle in der Skandalserie Euphoria habe sie dabei kein Problem. Die Art, wie Sexualität heute auf dem Bildschirm gezeigt werde, störe sie nach eigenen Angaben aber immer wieder. Ob Sharon und Billy ihren Konflikt nach den neuerlichen Aussagen tatsächlich persönlich aus der Welt räumen wollen, ist bislang nicht bekannt.



























