Anna-Carina Woitschack vermisst "Immer wieder sonntags"
Der Sonntagvormittag im Ersten wird künftig etwas leiser: Am 6. September flimmerte Immer wieder sonntags zum letzten Mal live aus dem Europa-Park Rust über die Bildschirme. Für Schlagersängerin Anna-Carina Woitschack (33) war das Ende der Traditionssendung durchaus ein wehmütiger Moment, schließlich war das Format für sie über Jahre eine feste Größe – und eine wichtige Plattform für Nachwuchstalente. Im Gespräch mit Focus Online erklärte Anna-Carina jetzt: "Dass "Immer wieder sonntags" zu Ende geht, ist schade. Es war ein Format, das mich sehr viele Jahre begleitet hat und welches wirklich Newcomer gefördert hat." Trotzdem bleibt sie erstaunlich gelassen: "Es ist schade, aber ich sage immer: Irgendwie hat alles seine Zeit."
Für Anna-Carina ist das Aus allerdings mehr als nur das Ende einer einzelnen Sendung. Sie beobachtet darin auch einen größeren Wandel im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Als sie 2012 ihre Gesangskarriere startete, habe es deutlich mehr Musikformate dieser Art gegeben. Ihre Bilanz fällt entsprechend nüchtern aus: "Das wird leider weniger." Von Schwarzmalerei hält sie trotzdem wenig. Stattdessen setzt die Sängerin auf das Prinzip Hoffnung und glaubt, dass neue Bühnen für junge Musiker entstehen könnten. "Ich denke, dass da aber noch was Neues kommen wird. Das ist kein Ende für immer." Für Nachwuchstalente wäre das wohl eine erfreuliche Nachricht – schließlich braucht es in der Regel doch etwas mehr als einen TikTok-Account, um in der Branche Fuß zu fassen.
Mit "Immer wieder sonntags" verbindet Anna-Carina zudem eine ganz persönliche Geschichte: Im Umfeld der Sendung lernte sie Stefan Mross (50) kennen. Nach der Hochzeit 2020 in Florian Silbereisens (45) ARD-Show und der Trennung 2022 sind die gemeinsamen Zeiten allerdings Geschichte. Stefan prägte das Format mehr als zwei Jahrzehnte, während Anna-Carina längst eigene Wege geht. Nach ihrem Sieg bei "Let's Dance" im Frühjahr 2026 stehen neue Musik, ein Album und eine Tournee auf dem Plan. So dürfte ihr Terminkalender das Ende der sonntäglichen Ausflüge nach Rust durchaus verkraften. Ein bisschen Nostalgie darf trotzdem sein – schließlich verbrachte sie dort nicht nur zahlreiche Sonntage, sondern schrieb auch ein bedeutendes Stück Lebensgeschichte.

























