Gwyneth Paltrow: Patchworkfamilie war "das Härteste" für sie

Gwyneth Paltrow: Patchworkfamilie war "das Härteste" für sie

- Viviane Schmidt
Lesezeit: 2 min
Promiflash.de bei Google bevorzugenPromiflash.de bei Google bevorzugen

Das Zusammenwachsen ihrer Patchworkfamilie war für Gwyneth Paltrow (53) alles andere als einfach. In einer aktuellen Folge des Podcasts "Friends Keep Secrets" sprach die Schauspielerin offen darüber, wie schwierig die erste gemeinsame Zeit tatsächlich verlief. Ihre Kinder Apple und Moses aus der Ehe mit Chris Martin (49) trafen auf Isabella und Brody, die Kinder ihres Mannes Brad Falchuk (55) aus dessen früherer Ehe mit Suzanne Bukinik. "Es war das Härteste, was ich je gemacht habe. Es lief sehr lange einfach überhaupt nicht gut", gestand Gwyneth. Heute sieht die Situation ganz anders aus: Die vier Kinder verstehen sich ihr zufolge inzwischen bestens und seien sogar beste Freunde geworden.

Für die anfänglichen Probleme hat Gwyneth heute eine Erklärung. Kinder könnten einen neuen Elternteil als Störung ihres bisherigen Familiengefüges wahrnehmen, was auch bei ihnen für Spannungen gesorgt habe. Eine gemeinsame Familientherapie machte die Familie laut Gwyneth nicht. Stattdessen setzte sie sich intensiv mit ihren eigenen Reaktionen auseinander. "Ich habe viel an mir selbst gearbeitet und mich etwa gefragt: Warum triggert mich das so sehr, warum sind meine Gefühle so verletzt und warum reagiere ich einem Kind gegenüber auf eine derart nicht erwachsene Weise?", erinnerte sie sich. Gerade diese schwierigen Momente hätten ihr letztlich viel über sich selbst beigebracht. Heute sei sie deshalb umso dankbarer für die enge Beziehung zu allen vier Kindern.

Besonders das Verhältnis zu Brads Tochter Isabella musste sich Gwyneth zunächst erarbeiten. Im "Goop"-Podcast erzählte sie 2025, ihre Stieftochter habe sie anfangs immer wieder getestet, um herauszufinden, wann Gwyneth sie zurückweisen würde. Heute bezeichnet sie ihre Beziehung dagegen als hervorragend. Auch beim Zusammenziehen gingen Gwyneth und Brad zunächst vorsichtig vor: Nach ihrer Hochzeit 2018 lebten sie rund ein Jahr lang nicht dauerhaft unter einem Dach, um ihren Kindern die Umstellung zu erleichtern. Rückblickend hielten beide diese Entscheidung allerdings für einen Fehler. Die räumliche Trennung habe die Eingewöhnung eher verlängert und für zusätzliche Unsicherheit gesorgt.

Gwyneth Paltrow bei der Veuve Clicquot 250th Anniversary Celebration in Beverly Hills am 25. Oktober 2022
Imago
Gwyneth Paltrow bei der Veuve Clicquot 250th Anniversary Celebration in Beverly Hills am 25. Oktober 2022
Gwyneth Paltrow und Chris Martin, 2014
Getty Images
Gwyneth Paltrow und Chris Martin, 2014
Brad Falchuk und Gwyneth Paltrow, 2024
Getty Images
Brad Falchuk und Gwyneth Paltrow, 2024
Wie findet ihr Gwyneths offenen Umgang mit den schwierigen Anfängen ihrer Patchworkfamilie?