Mitarbeiter enthüllen tragische Details zu Steve Irwins Tod
Fast 20 Jahre nach dem tragischen Tod von Steve Irwin (†44) kommen nun neue, schockierende Details über seine letzten Minuten ans Licht. Der berühmte "Crocodile Hunter" starb am 4. September 2006 vor der Küste von Port Douglas in Australien, als er einen Stachelrochen im flachen Wasser von Batt Reef filmte. Wie OK! nun berichtet, hatte Steve, der dort eigentlich für Dreharbeiten zu der Doku "Ocean's Deadliest" unterwegs war, die Hauptaufnahmen wegen schlechten Wetters unterbrochen. Die Pause nutzte er, um zusätzliches Material für die Kindersendung seiner damals achtjährigen Tochter Bindi Irwin (27) zu drehen. Genau bei dieser spontanen Aktion passierte das Unglück, das sich bei den Beteiligten bis heute eingebrannt hat.
Ein Produktionsmitarbeiter schildert die Attacke des Stachelrochens als "extrem schnelle Serie von Angriffen". Er betont: "Das war kein allmählicher Vorfall, sondern eine Reihe sehr plötzlicher und heftiger Stiche, die kaum eine Chance zum Eingreifen ließen." Kameramann Justin Lyons, der die Szene hautnah miterlebte, erklärt, der Rochen habe innerhalb von Sekunden "hunderte Stiche" ausgeteilt. Einer der Stachel traf Steve mitten in die Brust und verursachte massive Verletzungen an Herz und Lunge. Justin berichtet weiter, dass der Rochen vermutlich Steves Schatten für einen Tigerhai gehalten habe. Erst als er die Kamera zurückschwenkte, sah er Steve in einer "großen Blutlache" stehen und begriff, was passiert war.
Die Crew zog Steve sofort an Bord ihres Boots und begann unverzüglich mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Mehr als eine Stunde lang versuchten die Teammitglieder, ihn auf dem Weg zu den Low Isles zu reanimieren, doch jede Hilfe kam zu spät: Noch vor Erreichen des Festlands wurde der Moderator für tot erklärt. Nach dem Schock folgte eine weltweite Welle der Trauer: Die Gedenkfeier im Australia Zoo wurde live übertragen, rund 300 Millionen Menschen sollen zugeschaut haben, als Persönlichkeiten wie der damalige australische Premierminister John Howard sowie Stars wie Russell Crowe (61), Kevin Costner (71), Cameron Diaz (53) und Justin Timberlake (45) Abschied nahmen. Seither halten Steves Ehefrau Terri Irwin (61) und die gemeinsamen Kinder Bindi und Robert (22) seine Mission am Leben – unter anderem mit dem Australia Zoo und der Stiftung "Wildlife Warriors".






