Knoblauch ist tabu: Diese Lebensmittel meiden die Royals
In den britischen Palastküchen gelten einige ungewöhnliche Regeln und Vorlieben. Knoblauch gehört beispielsweise nur ungern auf den Speiseplan der Royals. Der Grund ist denkbar praktisch: Bei zahlreichen öffentlichen Terminen soll schlechter Atem vermieden werden. Königin Camilla (79) bestätigte das einst bei einem Auftritt in "MasterChef Australia": "Knoblauch ist ein No-Go ... Man muss sich beim Knoblauch immer zurückhalten." In der Kochshow war übrigens auch Herzogin Meghan (45) erst in diesem Jahr als Gastjurorin zu sehen. Noch ungewöhnlicher war eine Vorliebe von Queen Elizabeth II. (†96): Quadratische Sandwiches wurden ihr offenbar nicht serviert. Einer alten Überlieferung zufolge galten spitze Brotecken als schlechtes Omen für den Monarchen. Stattdessen bekam die Queen unter anderem runde, randlose "Jam Pennies" mit Marmelade serviert.
Auch bei Lebensmitteln mit erhöhtem Risiko einer Lebensmittelvergiftung sind die Royals traditionell vorsichtig. Schalentiere sowie rohes oder nur kurz gegartes Fleisch sollen vor wichtigen Terminen deshalb möglichst gemieden werden. Ein eindeutiges Verbot gilt für Foie gras: König Charles III. (77) verbannte die umstrittene Delikatesse bereits als Prince of Wales aus seinen Residenzen. Laut Hello! bestätigte der Palast 2022 gegenüber der Tierschutzorganisation PETA, dass die Regel auch für den Buckingham-Palast und die übrigen königlichen Residenzen gilt. Auch saisonale Lebensmittel spielten unter Elizabeth eine Rolle. Erdbeeren im Januar wären laut ihrem ehemaligen Koch Darren McGrady nicht auf den Tisch gekommen, während sie im Sommer in Balmoral durchaus serviert wurden. Von Margarine hielt der frühere Palastkoch ebenfalls wenig. "Kocht niemals irgendetwas mit Margarine. Verbannt sie am besten ganz aus der Küche", erinnerte er sich laut Hello!.
Einige der ungewöhnlichen Essgewohnheiten waren eng mit Elizabeth selbst verbunden. Die Queen galt als sparsam und verzichtete beispielsweise darauf, frische Trüffel eigens für sich bestellen zu lassen. Dabei mochte sie laut dem Koch McGrady durchaus Rührei mit Räucherlachs und geriebenem Trüffel. Zur Weihnachtszeit machte sie eine Ausnahme, wenn die Königsfamilie frische Trüffel geschenkt bekam. Wenn Elizabeth allein aß, verzichtete sie außerdem häufig auf stärkehaltige Beilagen wie Nudeln, Reis und Kartoffeln. Ein grundsätzliches Verbot für die gesamte Königsfamilie war das allerdings nicht. Ähnlich persönlich war ihre Vorliebe für anders geformte Sandwiches: Ex-Royalkoch Graham Newbould erklärte laut Hello!, dass er während seiner Zeit im Palast kein einziges quadratisches Sandwich für die Queen zubereitet habe.

























