Sentimentaler Grund: Mirja Boes weinte bei Sonnenfinsternis
Mirja Boes (55) hat offenbar mehr von dem Mallorca-Urlaub mitgenommen, als sie erwartet hatte. In der Talkshow "3nach9" berichtete die Komikerin der Gastgeberin Judith Rakers (50) von der totalen Sonnenfinsternis, die sie mit ihren beiden Söhnen im Teenageralter beobachtet hatte. Die Bedingungen vor Ort waren ideal. "Wir wohnten 300 Meter vom Meer entfernt und genau an einem Strandabschnitt, an dem man das alles wunderbar sehen konnte. Das war schon beeindruckend", schilderte sie in der Sendung. Doch während die Sonne sich verdunkelte, kam bei Mirja ein Gedanke hoch, der ihr die Tränen in die Augen trieb. Denn eine ähnliche Sonnenfinsternis werde in Deutschland erst wieder im Jahr 2081 zu sehen sein – und dann würden ihre Kinder das Ereignis aller Wahrscheinlichkeit nach ohne sie erleben.
Der Gefühlsausbruch überraschte Mirja selbst. "Ich werde es in Erinnerung behalten, vor allem, weil ich aus Versehen auch noch angefangen habe zu weinen", gestand sie. Dadurch habe sie die zuvor gelöste Stimmung am Strand kurzzeitig kippen lassen. Ihren Söhnen erklärte sie in dem Moment, was ihr durch den Kopf ging. "Ihr könntet euch doch dann treffen, aber wir sind dann wohl nicht mehr dabei", sagte sie mit Blick auf das nächste derartige Ereignis in Deutschland. Ihr älterer Sohn nahm den sentimentalen Impuls seiner Mutter gelassen auf und antwortete schlicht: "Ja, das ist eine schöne Idee." Die Comedian machte deutlich, wie stark der gemeinsame Moment sie bewegt hat – und dass er ihr wohl noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Der Familienurlaub auf der Baleareninsel hielt noch eine weitere Station bereit: Mirja besuchte mit ihren Söhnen auch eine ihrer früheren Wirkungsstätten. In den frühen 2000er-Jahren stand sie unter dem Künstlernamen Möhre regelmäßig als Partyschlagersängerin am Ballermann auf der Bühne. Der Nachwuchs zeigte sich allerdings weniger an der Vergangenheit seiner Mutter interessiert als an der Gegenwart: Die beiden hätten dorthin gehen wollen, "weil dort inzwischen irgendwelche Content Creator und TikToker rumlaufen. Mit meiner alten Geschichte wollen die nichts zu tun haben", sagte sie in der Sendung. Auch die Entertainerin selbst erinnert sich ohne Wehmut an diese Zeit: "Es hat seine Berechtigung gehabt, es hat seine Zeit gehabt. Aber das machen jetzt andere."

























