Nepo-Babys? Catherine Zeta-Jones verteidigt ihre Kinder

Nepo-Babys? Catherine Zeta-Jones verteidigt ihre Kinder

- Sandra Wickert
Lesezeit: 3 min
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Catherine Zeta-Jones (56) stellt sich schützend vor ihre beiden Kinder, Dylan Douglas und Carys Zeta Douglas (23). In einem Interview mit The Times wies die Schauspielerin die Bezeichnung ihrer Tochter und ihres Sohnes als typische Nepo-Babys entschieden zurück. Beide Kinder, die sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Michael Douglas (81) hat, würden sich ihre Karriere im Showbusiness selbst erarbeiten. Berühmte Eltern seien dabei kein Freifahrtschein. Besonders störe Zeta-Jones der Begriff an sich: "Dieser schreckliche Ausdruck 'Nepo-Baby' ist furchtbar, denn diese Kinder haben nicht darum gebeten, in diese Verhältnisse hineingeboren zu werden. Sie finden ihren eigenen Weg im Leben." Der bekannte Familienname mache es Dylan und Carys ihrer Ansicht nach sogar schwerer, sich beruflich unabhängig zu etablieren und als eigenständige Persönlichkeiten wahrgenommen zu werden.

Beide Kinder verfolgen inzwischen eigene Wege in der Unterhaltungsbranche. Carys bewegt sich dabei in verschiedenen kreativen Bereichen: Sie veröffentlicht Musik, spielte in Kurzfilmen mit und arbeitet zudem als Regieassistentin. Dylan schlug zunächst eine andere Richtung ein und beschäftigte sich mit politischem Journalismus. Vor der US-Präsidentschaftswahl 2024 moderierte er eine Radiosendung, inzwischen ist auch er als Schauspieler tätig. Gegenüber The Times hob Catherine die Beharrlichkeit ihrer Kinder hervor. Deshalb stünden Michael und sie hinter deren Plänen, vor der Kamera zu arbeiten: Beide hätten Freude daran und das nötige Talent. Sollten sie dieses Talent nicht besitzen, würden die Eltern allerdings offen intervenieren. "Andernfalls wären Michael und ich die Ersten, die sagen würden: 'Weißt du was? Vielleicht sieht ein Jurastudium wirklich gut aus'", erklärte die Schauspielerin. Carys habe sich zwischenzeitlich ohnehin einen anderen Berufswunsch vorgestellt: "Meine Tochter wollte eine Zeit lang Amal Clooney sein. Aber man muss seinen Träumen und seiner Leidenschaft folgen."

Wie ernst Carys ihre Schauspielpläne verfolgt, zeigte sich zuletzt auf der Theaterbühne. Im Juni 2026 stand sie in New York City erstmals professionell auf der Bühne und übernahm eine Rolle in Anton Tschechows "Die Möwe". Catherine kennt den Druck, der mit einem frühen Einstieg ins Showbusiness verbunden sein kann, aus eigener Erfahrung. Bereits als Teenager trat sie auf der Bühne auf. Mit 21 Jahren wurde sie durch die britische Serie "The Darling Buds of May" einem größeren Publikum bekannt, sieben Jahre später gelang ihr mit "Die Maske des Zorro" der internationale Durchbruch. Welche Belastung dieser frühe Karrierestart tatsächlich bedeutete, habe sie allerdings erst nach der Geburt ihrer eigenen Kinder verstanden. "Bis ich meine eigenen Kinder hatte, war mir nicht klar, wie groß der Druck war, was das für einen jungen Erwachsenen – nun ja, einen Teenager – bedeutete", so die Darstellerin.

Carys Zeta Douglas, Michael Douglas und Catherine Zeta-Jones in Cannes im Mai 2023
Getty Images
Carys Zeta Douglas, Michael Douglas und Catherine Zeta-Jones in Cannes im Mai 2023
Carys Zeta Douglas, Michael Douglas und Catherine Zeta-Jones
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Carys Zeta Douglas, Michael Douglas und Catherine Zeta-Jones
Catherine Zeta-Jones und Carys Zeta Douglas, 2023
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Catherine Zeta-Jones und Carys Zeta Douglas, 2023
Hat Catherine Zeta-Jones recht: Macht der berühmte Familienname Dylan und Carys den Karrierestart eher schwerer?