So verhalf Michael Douglas Danny DeVito zum Durchbruch
Michael Douglas (81) und Danny DeVito (81) verbindet eine Freundschaft, die nun schon seit mehr als sechs Jahrzehnten hält. In einem Interview mit der Organisation AARP blickte der Schauspieler jetzt auf die Anfänge ihrer Beziehung zurück: Die beiden lernten sich Mitte der 1960er-Jahre am Eugene O'Neill Theater Center in Connecticut kennen und teilten später in New York sogar eine Wohnung. "Als ich das College abschloss und nach New York zog, waren er und ich Mitbewohner", erinnerte sich Michael. "Er war einfach ein besonderer Typ." Besonders bedeutsam war für ihn dabei, dass Danny ihn nie wie einen Privilegierten behandelte: "Ich war mir meiner Rolle als frühes Nepo-Baby durchaus bewusst, und er hat mich nie wie den Sohn eines Filmstars behandelt", erzählte Michael, dessen Vater Kirk Douglas (†103) eine Hollywood-Legende war.
Die Freundschaft zahlte sich auch beruflich aus – und zwar in beide Richtungen, wie das Magazin OK! berichtet. Michael, der als Produzent an "Einer flog über das Kuckucksnest" beteiligt war, brachte Regisseur Milos Forman (†86) gezielt dazu, Danny bei einem Off-Broadway-Auftritt zu beobachten. Das Ergebnis: Danny war die erste Person, die für den Film gecastet wurde. "Milos sah ihn und sagte: 'Ja, wir haben Martini jetzt'", erinnerte sich Michael. Auch auf der Leinwand standen die beiden gemeinsam vor der Kamera – etwa in "Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten" und "Rosenkrieg", bei dem Danny auch Regie führte. Beim letzten Film ließ er Michael und Kathleen Turner (72) kurzerhand minutenlang an einem Kronleuchter hängen, bevor er grinsend zurückkehrte: "Was du mich bei 'Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten' durchmachen lassen hast – das ist jetzt die Rache dafür, Mikey!"
Danny selbst sieht laut OK! in seinen engen Beziehungen zu Familie und Freunden die Wurzel seines Selbstvertrauens: "Wegen ihnen hatte ich immer das Gefühl, dass ich alles, was ich tue, ohne Einschränkungen tun kann", sagte er. Angehenden Schauspielern rät er: "Hinterlasst einen Eindruck. Geht rein und nehmt den Raum für euch ein – der Rest ergibt sich von selbst." Michael, dessen Tochter Carys (23) unlängst ihr Theaterdebüt gab, beschrieb seinen langjährigen Freund als jemanden mit einem einzigartigen Blick auf die Welt: "Er hat einen wunderbaren, schrägen Sinn für Humor. Er sieht die Absurdität von Situationen und findet darin das Komische. Und er testet immer Grenzen aus."









