Das Weiße Haus dementiert geplante Trump-Rede über Aliens
Seit Monaten hält sich hartnäckig das Gerücht, Donald Trump (80) wolle in einer großen Ansprache die Existenz außerirdischen Lebens bestätigen. Das Weiße Haus hat diesen Spekulationen nun gegenüber Wired ausdrücklich einen Riegel vorgeschoben. Ein Sprecher stellte gegenüber dem Magazin klar: "Eine solche Rede ist nicht geplant – vielmehr veröffentlicht die Regierung weiterhin Akten, sobald sie verfügbar sind, und überlässt es der Öffentlichkeit, sich anhand der aufgedeckten Informationen eine eigene Meinung zu bilden." Im Mittelpunkt der Debatte stehen offizielle Unterlagen zu Sichtungen sogenannter UAP – also nicht identifizierter anomaler Phänomene. Diese auch als UFO-Akten bezeichneten Unterlagen sollen laut der Regierung des US-Präsidenten auch künftig Schritt für Schritt zugänglich gemacht werden. Eine spektakuläre Alien-Verkündung lasse sich daraus aber nicht ableiten, stellte der Sprecher klar.
Für neuen Wirbel hatte im Juli ein Bericht der Liberation Times gesorgt. Darin hieß es, eine Rede für Donald Trump, die außerirdisches Leben bestätigt, sei bereits verfasst worden. Gründer Christopher Sharp berief sich dabei auf einen Informanten. Gegenüber Wired schilderte er nun: "Im Grunde sagte er: 'Hören Sie, ich bin ziemlich erschüttert, denn es sieht so aus, als könnte Trump eine Art Ankündigung zur UAP-Offenlegung machen.'" Nach Christophers Angaben wäre die mutmaßliche Rede allerdings an bestimmte Voraussetzungen geknüpft gewesen. Vor einem öffentlichen Auftritt hätte Donald, der kürzlich mit einer Haarpanne für Gesprächsstoff sorgte, demnach über "stichhaltige Beweise" verfügen müssen, damit seine Aussagen nicht unmittelbar widerlegt werden können. Eine weitere Quelle beschrieb den mutmaßlichen Inhalt der Rede gegenüber der Liberation Times folgendermaßen: "[Sie erklärt], dass wir nicht allein sind, dass wir einige dieser Dinge eingefangen oder geborgen haben, dass sie nichtmenschlichen Ursprungs sind und dass es Bemühungen zur Rückentwicklung gibt." Das Weiße Haus widerspricht den Spekulationen über eine solche Rede in seinem Dementi nun deutlich.
Auch Jordan Flowers, Geschäftsführer der Disclosure Foundation, äußerte sich gegenüber Wired zum Thema. Jordan, der sich für mehr Transparenz bei UAP-Sichtungen einsetzt, machte dabei auf einen deutlichen Gegensatz zwischen öffentlicher Reaktion und interner Haltung aufmerksam. "Oft gibt es in den Mainstreammedien einen Kicherfaktor, wenn dieses Thema angesprochen wird. Ich kann Ihnen sagen, wer darüber nicht kichert: hochrangige Mitglieder der Regierung, hochrangige Geheimdienstbeamte, hochrangige Militärangehörige und hochrangige Mitglieder des Kongresses", betonte er. Nach seiner Darstellung werde das Phänomen in vertraulichen Gesprächen keineswegs als bloße Fantasie abgetan. Die Diskussionen hinter verschlossenen Türen schilderte er folgendermaßen: "Wenn sich die Tür schließt, sagt niemand: 'Ach, das ist doch alles erfunden, oder?' Nein. Die Tür schließt sich und sie sagen: 'Wir wissen, dass hier etwas passiert, wir wissen, dass das ernst ist, was tun wir dagegen?'" Trotzdem bleibt es vorerst bei der angekündigten Veröffentlichung weiterer Akten – ohne eine vom Präsidenten angeblich geplante Alien-Rede.






















