Nach Vorfall im Wohnhaus: Neue Anklage gegen Chers Sohn
Elijah Blue Allman (50) muss sich erneut vor Gericht verantworten. Eine Grand Jury im US-Bundesstaat New Hampshire erhob nun wegen schwerer Sachbeschädigung Anklage gegen den Musiker. Das berichtet People. Hintergrund ist ein Vorfall an einem Wohnhaus in Windham, der sich bereits Anfang März ereignet haben soll. Bei den Anschuldigungen, die bereits zuvor aus demselben Geschehen hervorgegangen waren – Sachbeschädigung, Einbruch und ein Verstoß gegen seine Kautionsauflagen –, hatte sich der 50-Jährige nicht schuldig bekannt. Seine Vorführung wegen des neuen Straftatbestands ist für den 2. Oktober angesetzt. Die Entscheidung der Grand Jury ist dabei kein Schuldspruch: Sie bedeutet lediglich, dass aus Sicht des Gremiums ausreichend Anhaltspunkte für ein weiteres Verfahren vorliegen.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sich der Promispross gewaltsam Zutritt zu einem bewohnten Haus verschafft hat. Laut den Ermittlern soll er eine Astschere benutzt haben, um die Hintertür aufzubrechen. Die Bewohnerin habe sich daraufhin in einem Schrank versteckt und den Notruf gewählt. Der Sohn von Cher (80) soll sich anschließend auf das Sofa gesetzt und eine Zigarette geraucht haben. An der Tür sowie an einem angesengten Teppich sei ein Schaden von mehr als 2.700 US-Dollar [ca. 2.300 Euro] entstanden. Ein Diebstahl wird ihm allerdings nicht zur Last gelegt. In einem separaten Verfahren, das sich um einen Vorfall an der St. Paul's School dreht, soll im November zudem geprüft werden, ob er dem Prozess folgen und seine Verteidigung unterstützen kann.
Elijah ist das einzige gemeinsame Kind von Musikerin Cher und ihrem zweiten Ehemann Gregg Allman (†69), der 2017 starb. Elijah sprach in der Vergangenheit mehrfach über seine langjährigen Suchtprobleme und diverse Reha-Aufenthalte. Seine berühmte Mutter bemühte sich wiederholt darum, eine Vormundschaft für ihren Sohn zu erhalten. Als Begründung nannte die Sängerin Sorgen um seine psychische Gesundheit, seinen Substanzkonsum und seine Finanzen. Im April 2026 lehnte ein Gericht eine vorläufige Notfallvormundschaft jedoch ab.






















