Elon Musks Mutter rechnet mit seinen Kritikern ab
Maye Musk (78) nimmt ihren Sohn Elon Musk (55) in Schutz – und das mit deutlichen Worten. In der US-Morgensendung "CBS Mornings" sprach sie jetzt über die Anfeindungen, die der Tesla- und SpaceX-Chef in den Medien und sozialen Netzwerken einstecken muss. Ihren Sohn beschrieb sie dort als hochbegabtes Kind, das eigentlich nur Gutes bewirken wolle – und sich damit reichlich Gegner mache. Kritik musste der Unternehmer in den vergangenen Monaten vor allem wegen seiner kurzen Zeit an der Spitze des Department of Government Efficiency, kurz DOGE, einstecken. Das Gremium sollte staatliche Strukturen umbauen und die Finanzierung zahlreicher Programme massiv zusammenstreichen – darunter auch internationale Hilfen.
Besonders die persönlichen Beleidigungen gegen den Unternehmer bringen seine Mutter in Rage. "Die Leute sind gemein. Und es sind Fremde oder Menschen, die selbst keinen Erfolg hatten, und sie erlauben sich, Beleidigungen auszusprechen. Das macht mich wütend", erklärte sie in dem Interview. Zweifel an den Absichten ihres Sohnes hat sie offenbar keine: Elon tue "das Beste für Amerika und für die Welt", ist Maye überzeugt. Doch bei "CBS Mornings" ging es nicht nur um die Gegenwart: Maye blickte auch auf die finanziell harten Jahre nach der Trennung von ihrem gewalttätigen Ehemann zurück. Mit ihren drei kleinen Kindern verließ sie damals Südafrika und zog nach Kanada. "Ich wusste nicht, dass das möglich ist. Bis man genug hat und wegläuft", schilderte sie. Um die Familie über Wasser zu halten, eröffnete sie eine eigene Praxis als Ernährungsberaterin. Platz und Komfort gab es kaum. "Es war ein echtes Chaos. Meine Kinder und ich lebten in einer Zweizimmerwohnung und schliefen oft auf Sofas oder direkt auf dem Boden", erinnerte sich Maye.
Auch Elons Jugend in Südafrika war nicht immer einfach. Er wurde in der Schule heftig gemobbt – nach einem Angriff musste er sogar im Krankenhaus behandelt werden. 1979 ließen sich seine Eltern scheiden. Im Anschluss verbrachte der heutige Unternehmer viel Zeit bei seinem Vater Errol Musk, weil er sich für dessen Wohlergehen verantwortlich fühlte. Einfach war das Verhältnis zwischen Vater und Sohn jedoch nicht. Errol soll Elon Angst gemacht, ihm nach den Mobbingattacken die Schuld gegeben und ihn zusätzlich bloßgestellt haben.

























