

Todesursache: Daran soll Produzent Tay Keith gestorben sein
Rund drei Monate nach dem Tod von Tay Keith (29) gibt es nun Klarheit darüber, was zum Ableben des US-amerikanischen Hip-Hop-Produzenten führte. Wie TMZ unter Berufung auf die Gerichtsmedizin in Nashville berichtet, führte die toxische Wirkung von Drogen zu seinem Tod. Bei der Untersuchung wurden demnach Ketamin und Mitragynin in seinem Körper nachgewiesen. Beide Substanzen sollen laut den Angaben toxisch gewirkt und damit zum Tod beigetragen haben. Tay, der mit bürgerlichem Namen Brytavious Lakeith Chambers hieß, war am 18. Juni 2026 in Nashville gestorben. Der Produzent wurde nur 29 Jahre alt. Weitere Einzelheiten zu möglichen Wechselwirkungen oder zur jeweiligen Menge der festgestellten Stoffe gehen aus den bislang vorliegenden Angaben nicht hervor. Damit gibt es nun zwar eine offizielle Erklärung für seinen Tod, doch mehrere Fragen zu den Umständen bleiben weiterhin unbeantwortet.
Mitragynin ist ein chemischer Wirkstoff, der in Kratom vorkommt. Die Pflanze stammt aus Südostasien und ihre Inhaltsstoffe wirken auf die Opioidrezeptoren im Gehirn. In den USA ist Kratom auf Bundesebene legal und damit frei erhältlich. Ob Tay Keith die Pflanze selbst konsumierte oder auf einem anderen Weg mit dem Wirkstoff in Kontakt kam, ist bislang nicht geklärt. Auch zu dem Ketaminfund machte die Gerichtsmedizin laut TMZ keine näheren Angaben. Somit bleibt offen, wann und unter welchen Umständen die Substanz in seinen Körper gelangte. Bekannt ist lediglich, dass sowohl Ketamin als auch Mitragynin bei der Untersuchung festgestellt wurden und beide Stoffe laut dem Bericht toxisch wirkten. Hinweise darauf, in welcher Form die Substanzen eingenommen worden sein könnten, liegen derzeit ebenfalls nicht vor. Die genaue Vorgeschichte der tödlichen Vergiftung lässt sich anhand der veröffentlichten Informationen daher nicht nachvollziehen.
Gefunden worden war der Produzent am 18. Juni leblos in seiner Wohnung in Nashville. Nähere Informationen zur Situation am Fundort wurden bislang nicht bekannt gegeben. Neben der Untersuchung seiner Todesumstände musste nach seinem Tod auch die Verwaltung seines Vermögens geregelt werden. Der erfolgreiche Produzent war zum Zeitpunkt seines Todes weder verheiratet noch Vater. Ein Testament hinterließ er ebenfalls nicht. Ein Gericht setzte daraufhin seine Mutter Jalisa Chambers als Verwalterin seines Nachlasses ein. Sie ist damit für die verbundenen rechtlichen und finanziellen Aufgaben zuständig. Die nun bekannt gewordenen Ergebnisse der Gerichtsmedizin liefern rund drei Monate nach seinem Tod zumindest Klarheit über die medizinische Ursache. Wie Tay mit Ketamin und Mitragynin in Kontakt kam, ist jedoch nach wie vor ungeklärt.




















