"Resident Evil"-Szene hätte Austin Abrams "fast umgebracht"
Bei den Dreharbeiten zur neuen Verfilmung von "Resident Evil" hätte es für Hauptdarsteller Austin Abrams (29) fast ein böses Ende genommen. Regisseur Zach Cregger (45) verriet bei SlashFilm, dass ein gefährlicher Stunt den Schauspieler fast das Leben gekostet hätte. In der Szene rennt Austin eine Straße entlang, während Zombies von den Dächern der umliegenden Gebäude auf ihn hinabspringen. Um das möglichst realistisch zu gestalten, ließ Cregger rund um den Schauspieler 150 Pfund [ca. 68 Kilogramm] schwere Blutbeutel in Körpergröße von Kränen fallen – und einer davon verfehlte Austin dabei nur knapp.
Zach betonte, dass er die Szene bewusst ohne visuelle Effekte drehen wollte: "Ich wollte es nicht mit VFX machen, weil ich das Gefühl hatte, dass es dann einfach nach VFX aussehen würde." Stattdessen wurde die Sequenz mit präziser Choreografie und aufwendigen Proben realisiert. Das Ergebnis war atemberaubend – und erschreckend nah an einer Katastrophe. "Es hätte ihn getötet. Wenn er einen Schritt nach rechts gegangen wäre, wäre er gestorben", so der Regisseur. Den gelungenen Take sieht man im fertigen Film. "Es war es wert. Ich war ziemlich fassungslos", fügte Cregger hinzu.
Im neuen "Resident Evil", der am 18. September in die Kinos kommt, spielt Austin den Medizinkurier Bryan, der mitten in den Ausbruch eines Virus gerät und ums Überleben kämpfen muss. Das Drehbuch wurde von Zach gemeinsam mit Shay Hatten geschrieben. Neben Austin sind auch Zach Cherry, Kali Reis, Paul Walter Hauser (39) und Johnno Wilson in dem Film zu sehen. Das Franchise basiert auf dem Capcom-Videospiel aus dem Jahr 1996 und wurde seit 2002 bereits mehrfach für die Kinoleinwand adaptiert. Insgesamt spielte die Reihe bislang mehr als 1,2 Milliarden Dollar an den Kinokassen ein.









