Meghan setzte bei Hochzeit klare Grenzen für König Charles
Herzogin Meghan (45) wollte ihren Einzug in die St George's Chapel an ihrem Hochzeitstag selbst bestimmen. Kurz vor ihrer Eheschließung mit Prinz Harry (42) bot ihr damaliger künftiger Schwiegervater König Charles (77), der damals noch Prinz war, an, sie in der Kapelle auf Schloss Windsor zum Altar zu führen. Doch Meghan soll das Angebot nicht einfach angenommen haben. Stattdessen antwortete sie überraschend selbstbewusst: "Können wir uns auf halbem Weg treffen?" Robert Hardman schildert diese Szene in seinem Buch "Queen of Our Times". Bei der Trauung am 19. Mai 2018 ging Meghan deshalb zunächst allein durch die Kapelle. Erst auf einem späteren Abschnitt nahm Charles sie in Empfang und begleitete sie bis zu Harry. Laut dem Autor wollte die Schauspielerin mit diesem Ablauf bewusst einen selbstbewussten und unabhängigen Auftritt hinlegen, ohne Charles' unterstützende Geste ganz zurückzuweisen.
Dass Charles überhaupt so kurzfristig einsprang, hatte einen ernsten Hintergrund. Meghans Vater Thomas Markle reiste wegen gesundheitlicher Probleme und angeblicher familiärer Spannungen nicht zur Hochzeit. Damit stand die damalige Braut etwa eine Woche vor der Zeremonie plötzlich ohne Begleitung für den traditionellen Gang zum Altar da. Charles erklärte sich daraufhin bereit, diese Aufgabe zu übernehmen. Gleichzeitig ließ er Meghan laut der Schilderung ihren Freiraum. Der Kompromiss verband somit seine Unterstützung mit Meghans Wunsch, ihren Auftritt selbst festzulegen. Hardman wertete ihren Wunsch entsprechend als Zeichen dafür, dass Meghan keineswegs schüchtern an die Hochzeit heranging. Vielmehr habe sie schon vor dem großen Tag klare Vorstellungen davon gehabt, wie sie vor den Gästen und den Kameras erscheinen wollte.
Harry erklärte später, dass er seinen Vater selbst darum gebeten hatte, Meghan zum Altar zu führen. In einer Doku anlässlich von Charles' 70. Geburtstag erinnerte sich der Royal an dessen sofortige Zusage: "Ja, natürlich, ich werde tun, was immer Meghan braucht, und ich bin hier, um euch zu unterstützen." Für den Herzog von Sussex war das kurzfristige Einspringen seines Vaters eine große Hilfe. "Für ihn ist das eine fantastische Gelegenheit, einzuspringen und diese Unterstützung zu sein, und er ist nun mal unser Vater, also wird er natürlich für uns da sein. Ich war sehr dankbar, dass er das tun konnte", betonte er in der Dokumentation aus dem Jahr 2018.





















