Prinzessin Märtha Louise sorgt mit Esoterik-Show für Wirbel
In Norwegen herrscht nach dem Tod von König Harald V. (†89) und seiner Schwester Prinzessin Astrid (†94) noch bis Anfang Oktober Staatstrauer. Doch Prinzessin Märtha Louise (54) hat ihre Arbeit schon wieder aufgenommen – wenn auch auf eher untraditionelle Weise. So war sie vor Kurzem in der Realityshow "Alternative Norge" zu sehen. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Durek Verrett (51) taucht sie dabei in die spirituelle Szene ihres Heimatlandes ein. Märtha Louise erzählt unter anderem, sie sei in früheren Leben mehrfach getötet worden – weil sie "anders" gewesen sei. Ursprünglich hätte die Serie bereits am 2. September starten sollen, doch aufgrund der Todesfälle in der Familie wurde die Premiere verschoben.
Spiritualität ist im Leben von Märtha Louise ein wichtiges Thema. Ihr Ehemann ist immerhin Schamane. In der Show erzählt sie, dass sie sich lange aus Scham und Angst vor unschönen Reaktionen versteckt habe. In Norwegen fällt die Resonanz deutlich aus. Aftenposten vergibt lediglich einen von sechs Punkten und bemängelt, dass die Grenze zwischen Königshaus und Celebritywelt immer weiter verschwimme und die Krone dadurch geschwächt werde. VG-Kritiker Morten Ståle Nilsen bezeichnet die gezeigten Praktiken als "Humbug" und "Quacksalberei" und vermisst eine journalistische Einordnung sowie kritische Nachfragen.
Märtha Louise und Durek ziehen zwar die Zuschauer an, sind laut VG in den Folgen allerdings nur sehr wenig zu sehen. Pro Folge sollen sie nur maximal zehn Minuten zu sehen sein. Das Blatt beschreibt das Paar dabei beinahe wie ein gewöhnliches Ehepaar auf einer Alternativmesse – allerdings in kostspieliger Kleidung. Das Fazit der Zeitung fällt spitz aus: "Gute Nachrichten für den Hof! Prinzessin Märtha Louise und ihr Mann sind langweilig geworden." In der Sendung seien sie letztlich nur zwei von mehreren auffälligen Persönlichkeiten.




















