Expertin sicher: Meghan verstand Palast-Regeln anfangs nicht

Expertin sicher: Meghan verstand Palast-Regeln anfangs nicht

- Sandrine Palme
Lesezeit: 2 min
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Autorin und Royal-Expertin Catherine Mayer hat sich in dem Podcast "A Right Royal" ausführlich über die Anfänge von Herzogin Meghan (44) im britischen Königshaus geäußert. Ihr Fazit: Die ehemalige Schauspielerin habe schlicht nicht verstanden, was hinter den Palastmauern wirklich vor sich ging – und das sei durchaus nachvollziehbar. Als Ehefrau von Prinz Harry (41), dem sogenannten Ersatzthronfolger, sei für Meghan von Anfang an nur eine Nebenrolle vorgesehen gewesen. Gleichzeitig erlebte sie zunächst eine Welle an begeisterter Presse und öffentlicher Zuneigung, stieß dann aber innerhalb der Institution auf klare Grenzen.

"Die Frau des Ersatzthronfolgers zu sein, hätte in den Augen der Institution immer eine Nebenrolle bedeutet. Und eine der frühen Quellen der Verwirrung für Meghan war, dass sie diese großartige positive Presse hatte, diese Begeisterung – und dann war sie in einer Institution, die immer wieder sagte: 'Nein, bleib in deiner Spur'", erklärte Catherine im Podcast. Meghan habe dabei auch gute Unterstützung gehabt, diese aber offenbar nicht als solche erkannt. "Ich glaube nicht, dass sie unbedingt verstanden hat, wie großartig die Menschen waren, die für sie arbeiteten. Aber ich verstehe, warum sie nicht verstanden hat, was vor sich ging", so die Autorin weiter. Wer Meghan dafür kritisiere, kenne das Leben hinter den Palasttüren schlicht nicht.

Catherines Äußerungen fallen in eine Zeit, in der Meghan und Harry ohnehin im Fokus stehen. Das Paar plant, gemeinsam mit seinen Kindern Archie (7) und Lilibet (5) nach Großbritannien zu reisen – es wäre die erste gemeinsame Reise der ganzen Familie seit dem Platinjubiläum von Queen Elizabeth II. (†96) im Juni 2022. Harry, der die Invictus Games gegründet hat, möchte die Kinder bei der Gelegenheit seiner Familie vorstellen und ihnen zeigen, wo er aufgewachsen ist. Laut einem Insider, der mit News.com.au sprach, habe er eine "tiefe Traurigkeit" darüber empfunden, seine Kinder bislang wegen Sicherheitsbedenken nicht nach Großbritannien bringen zu können.

Herzogin Meghan bei ihrer Rede in Genf
Getty Images
Herzogin Meghan bei ihrer Rede in Genf
Herzogin Meghan und Prinz Harry im Juni 2022
Getty Images
Herzogin Meghan und Prinz Harry im Juni 2022
Herzogin Meghan mit ihrer Familie
Instagram / meghan
Herzogin Meghan mit ihrer Familie
Versteht ihr Catherines Punkt, dass Meghan die Palastregeln anfangs nicht durchschaute?