Charlie Sheens turbulente Filmkarriere: Vom Kino ins TV
Charlie Sheen (60) ist heute vor allem als Sitcomstar bekannt – doch seine Karriere begann bereits in jungen Jahren vor der Kamera. Seine erste offizielle Hauptrolle übernahm der Schauspieler 1984 im Actionfilm "Die rote Flut", in dem er als 19-Jähriger den jugendlichen Widerstandskämpfer Matt Eckert verkörperte. An der Seite von Patrick Swayze (†57) spielt er darin einen Rebellen, der in einer dystopischen Version der USA gegen eine Invasion sowjetischer, kubanischer und nicaraguanischer Soldaten kämpft. Regie führte John Milius. In den folgenden Jahren war Charlie in zahlreichen weiteren Produktionen zu sehen, darunter "Ferris macht blau", "Wall Street" und dessen Fortsetzung "Wall Street 2: Geld schläft nicht".
Den wohl größten Erfolg seiner Karriere feierte er als Hauptfigur Charlie Harper in der Sitcom "Two and a Half Men" – doch genau diese Rolle machte auch seinen turbulentesten Moment öffentlich. Nach einem heftigen Streit mit Serienschöpfer Chuck Lorre (73) wurde Charlie spektakulär aus der Erfolgsserie geworfen. Der Skandal schlug damals hohe Wellen. Inzwischen haben sich die beiden jedoch wieder angenähert: In Lorres Comedy-Serie "Bookie" war Charlie jüngst in einer Gastrolle zu sehen – und spielte dabei sich selbst.
Dass Charlie überhaupt so früh den Weg ins Filmgeschäft fand, ist kein Zufall. Sein Vater Martin Sheen (85), bekannt durch den Klassiker "Apocalypse Now", nahm ihn schon als Kind mit ans Set. So wirkte Charlie etwa in Martins Filmen "Badlands – Zerschossene Träume" und "The Execution of Private Slovik" mit, allerdings ohne benannte Rolle und meist nur in kurzen Auftritten. Ein weiteres Kuriosum seiner frühen Karriere: Bereits 1983 hatte er eine Rolle in "Grizzly II: The Predator" gedreht – doch der Film wurde erst 2020 veröffentlicht, weshalb "Die rote Flut" für das Publikum sein eigentliches Debüt blieb.












