Reizthema Finanzen: Charlie Sheen blockt Interviewer ab
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Reizthema Finanzen: Charlie Sheen blockt Interviewer ab

- Carina Bukenberger
Lesezeit: 2 min
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Charlie Sheen (60) rührt für seine Netflix-Dokumentation mit dem Titel "aka Charlie Sheen" kräftig die Werbetrommel – zeigt sich jedoch bei öffentlichen Auftritten eher dünnhäutig als euphorisch. Bei einem Interview mit Hollywood Reporter reagierte der Schauspieler überraschend genervt auf verschiedene Themen, wirkte kurz angebunden und schien sich extrem unwohl zu fühlen, wie das Blatt schreibt. Etwa die Frage nach seinen Finanzen konterte der frühere Two and a Half Men-Star empört mit der Gegenfrage, ob der Reporter dieses Thema auch beim Dinner vor seinen Eltern anschneiden würde. Am Ende blockte Charlie die privaten Themen kurzerhand komplett mit einem knappen "Mir geht es gut" ab.

Viel lieber wollte Charlie über das sprechen, was die Doku für ihn wirklich bedeutet: Er beschreibt das Projekt als eine Art Liebesbrief an seinen Vater Martin Sheen (85). Es gehe nicht darum, alte Skandale noch einmal durchzukauen, sondern die Höhen und Tiefen eines Lebens zu zeigen, das die Öffentlichkeit seit Jahrzehnten fasziniert. Lange habe er Angebote für solche Formate abgelehnt, erzählte er im Gespräch. Erst Regisseur Andrew Renzi habe ihn überzeugen können, weil dieser weder auf reißerische Enthüllungen noch auf billige Skandalisierung aus gewesen sei. Martins und Emilios Teilnahme scheiterte allerdings: Weder sein Vater noch sein Bruder Emilio Estevez wollten vor die Kamera treten, auch nachdem ihnen ein erster Rohschnitt gezeigt wurde. Stattdessen ist Martin über Archivmaterial präsent – und genau so wolle er es, wie Charlie berichtete.

In der Doku und im Interview blickt Charlie auch auf seine exzessiven Jahre zurück: Drogen, Alkohol, Affären, Entzugskliniken, Familieninterventionen – und schließlich der Entschluss, 2017 endgültig nüchtern zu werden. Charlies HIV-Diagnose, seine Zeit als bestbezahlter TV-Star in Two and a Half Men und der Absturz danach sind dabei ebenso Thema wie die innere Arbeit an sich selbst. Er erzählt, dass er in seinen 50ern viel Zeit damit verbracht habe, Menschen um Verzeihung zu bitten, und dass es ihn bis heute immer wieder vor Scham schüttle, wenn er an frühere Eskapaden zurückdenkt. Gleichzeitig betont der Schauspieler, dass er seine Nüchternheit vor allem sich selbst zuschreibt: Er habe die härtesten Dinge im Leben meist allein bewältigt und sehe seine heutige Stabilität als etwas, das er sich ebenfalls höchst selbst erarbeitet habe.

Charlie Sheen bei der Vorstellung von "aka Charlie Sheen", April 2026 in Los Angeles
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Charlie Sheen bei der Vorstellung von "aka Charlie Sheen", April 2026 in Los Angeles
Charlie Sheen und Jon Cryer
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Charlie Sheen und Jon Cryer
Charlie Sheen und Denise Richards, 2025
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Charlie Sheen und Denise Richards, 2025
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