

Lizzo nennt Flop ihres neuesten Albums "seelenzerreißend"
Ihr neues Album "Bitch" ist ein kommerzieller Misserfolg – und das macht Lizzo (38) zu schaffen. Die Sängerin, die mit bürgerlichem Namen Melissa Viviane Jefferson heißt, veröffentlichte die Platte am 5. Juni. Doch die Verkaufszahlen der ersten Woche fielen ernüchternd aus: Laut dem Magazin Rolling Stone wurden lediglich 2.600 Exemplare verkauft. Das Album schaffte es damit nicht einmal in die Billboard 200. Im Podcast "Proto Pop" spricht die Musikerin jetzt offen über die Nacht, in der die Zahlen sie fast zerbrochen hätten – und über die Freundin, die ihr wieder auf die Beine half.
Im Podcast verliert Lizzo ehrliche Worte, ganz ohne PR-Filter. "Ich habe mir den Album-Release sehr zu Herzen genommen. Ich habe mir selbst wehgetan. Ich war ein paar Tage lang wirklich gestresst und traurig, weil ich dachte: Moment mal – das ist meine beste Musik überhaupt", schildert sie. Sie habe sich damit abfinden müssen, dass sich die Musikindustrie in den vergangenen drei Jahren verändert habe – und auch ihre Verbindung zum Publikum eine andere geworden sei. Außerdem habe sie versucht, mangelnde Unterstützung von ihrem Label durch eigene Promotion auszugleichen: Sie klebte persönlich Werbeplakate und absolvierte unzählige Interviews. "Und ich glaube, es gab etwa 24 Stunden in meinem Leben, in denen ich meinen Erfolg und meinen eigenen Wert von einer einzigen Zahl abhängig gemacht habe. Und das war seelenzerreißend", so die Sängerin.
Den entscheidenden Trost fand Lizzo bei ihrer Freundin, der Sängerin SZA (36), die mit bügerlichem Namen Solána Imani Rowe heißt. "Gott sei Dank für Solána", schwärmt sie im Podcast und fügt hinzu: "Sie hat mich angerufen und gesagt: 'Hey, ich denke an dich.' Und ich fragte: 'Bin ich eine Versagerin?' Sie sagte: 'Oh Gott, nein!'" Der Anruf habe ihr dabei geholfen, sich zu erden. Das Album "Bitch" ist Lizzos erstes seit 2022 – und das erste, das nach einer Klage dreier ehemaliger Backgroundtänzerinnen gegen sie erschien, die ihr unter anderem sexuelle Belästigung und ein feindseliges Arbeitsumfeld vorwarfen. Lizzo hat die Vorwürfe stets bestritten.









