

Große Empörung: Lizzo verteidigt Männer aus Epstein-Akten
Mit einem inzwischen gelöschten Video hat Lizzo (37) für einen Sturm der Entrüstung im Netz gesorgt. Die Sängerin meldete sich in einem Clip auf Social Media zu Wort, um die schnelle Verurteilung von prominenten Männern zu kritisieren, deren Namen in den neuen Unterlagen rund um Jeffrey Epstein (†66) auftauchen. Besonders stößt sich Lizzo an Vorwürfen gegen Rapper Jay-Z (56), der in den Dokumenten Erwähnung findet. "Was stand da, was Jay-Z gemacht hat? Er war 1996 dort", erklärte sie ihren Followern und schob hinterher: "Kommt schon, Leute, ihr fallt darauf rein!" Der Clip verbreitete sich schnell weiter, obwohl Lizzo ihn bereits wieder gelöscht hat.
In dem Video, aus dem verschiedene Ausschnitte im Netz, unter anderem bei The Hollywood Gossip kursieren, ging Lizzo ausführlicher auf die Nennung prominenter Namen in den Akten ein. Sie betonte, viele würden nur im Zusammenhang mit Finanzplänen, Business-Modellen oder politischen Gesprächen auftauchen. Epstein habe Jay-Z erwähnt, aber etwa nur einmal, schilderte sie. Er habe gesagt, man könne von dessen Geschäftsmodell lernen. "Wo ist das Verbrechen?", fragte die Musikerin in den geteilten Clip-Mitschnitten. Außerdem legte sie einen Vergleich vor, der viele Zuschauer fassungslos zurückließ: "Wenn du einen Apfel bei Walmart klaust und deswegen vor Gericht stehst – ist dann jede Person in deinem Handy ein Komplize?", sagte sie. In einem weiteren Satz weitete sie das Beispiel auf E-Mails und Konversationen aus: Nur weil jemand in den Unterlagen eines Kriminellen auftauche, mache ihn das noch lange nicht mitschuldig. Online hagelte es daraufhin Kritik, viele Nutzer warfen Lizzo vor, mächtige Männer reflexhaft zu verteidigen.
Für Lizzo ist der Umgang mit umstrittenen Persönlichkeiten kein neues Terrain. Die Künstlerin hat in der Vergangenheit immer wieder deutlich gemacht, welche Musiker sie bewundert, und dabei auch für hochumstrittene Stars Worte der Anerkennung gefunden. Ihr offener, oft ungefilterter Umgang mit ihren Ansichten gehört zu ihrem Image, bringt ihr aber regelmäßig Gegenwind ein. Ihre Social-Media-Kanäle nutzt sie nicht nur für Musikankündigungen, sondern auch für spontane Gedanken, die sie unmittelbar mit ihrem Publikum teilt – selbst dann, wenn sie diese später wieder löscht.






