Darum sagt Julie Andrews "Plötzlich Prinzessin 3" ab
Darum sagt Julie Andrews "Plötzlich Prinzessin 3" abGetty ImagesZur Bildergalerie

Darum sagt Julie Andrews "Plötzlich Prinzessin 3" ab

- Janine Karrasch
Lesezeit: 2 min
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Für Fans von Plötzlich Prinzessin dürfte das eine große Enttäuschung sein: Julie Andrews (90) wird nicht als Königin Clarisse Renaldi in den dritten Teil der beliebten Filmreihe zurückkehren. Das bestätigte die Schauspielerin nun in einem Interview mit Today. Als Grund nennt sie zum einen die veränderte Handlung, zum anderen sieht sie den Zeitpunkt für eine Rückkehr in die royale Rolle als verpasst an. "Ich werde nicht dabei sein. Ich glaube, die Geschichte ist etwas anders, und ich bin mir nicht ganz sicher, wie sie damit umgehen", erklärte sie. Und weiter: "Aber für mich ist es zu spät, das zu machen. Ich denke, die Geschichte muss mit Prinzessin Mia weitergehen. Es ist ihre Geschichte. Es ist nicht wirklich meine." Die Zukunft der Reihe sieht sie damit klar bei der Figur, die Anne Hathaway (43) verkörpert.

Julie hatte Königin Clarisse schon 2001 in "Plötzlich Prinzessin" und 2004 in "Plötzlich Prinzessin 2" gespielt. Als Großmutter und royale Mentorin von Mia gehörte ihre Figur zu den wichtigsten Rollen beider Filme. Wie das Fehlen der Königin innerhalb der Geschichte erklärt werden könnte oder ob jemand anderes in die Rolle schlüpfen wird, verriet die Schauspielerin in dem Interview nicht. Die Fortsetzung befindet sich ohnehin noch in der Entwicklung. Anne berichtete zuletzt bei SiriusXMs "Radio Andy", dass dem Team zwar ein entscheidender Fortschritt bei der Geschichte gelungen sei. Das bisherige Drehbuch habe für die neue kreative Richtung jedoch noch einmal vollständig neu begonnen werden müssen. Regie führt weiterhin Adele Lim, bekannt für "Crazy Rich Asians", die 2024 für das Projekt verpflichtet wurde, während Flora Greeson am Drehbuch schreibt. Spannend ist auch ein möglicher Plot-Twist: Ein offener Casting-Aufruf im August 2025 deutete darauf hin, dass eine 15-jährige Figur namens Olivia Robinson eingeführt werden könnte – wohl inspiriert von Mias Halbschwester aus den Büchern.

Wie entscheidend Julie für die Filmfassung war, zeigt eine frühere Änderung gegenüber der Buchvorlage. In Meg Cabots (59) Romanen lebt Mias Vater noch, in den Filmen ist er dagegen bereits gestorben. Bei einem Auftritt in der Buchhandlung The Next Chapter in Huntington im US-Bundesstaat New York erklärte die Autorin den Grund für diese Abweichung. Die Produktionsfirma habe Mias Vater aus der Handlung streichen wollen, damit Julie mehr Zeit auf der Leinwand erhalte. Zugleich bekam die Beziehung zwischen der zunächst unerfahrenen Mia und ihrer pflichtbewussten Großmutter deutlich mehr Raum.

Julie Andrews und Anne Hathaway, 2011
Getty Images
Julie Andrews und Anne Hathaway, 2011
Anne Hathaway und Julie Andrews in "Plötzlich Prinzessin", 2001
United Archives GmbH
Anne Hathaway und Julie Andrews in "Plötzlich Prinzessin", 2001
Filmposter von "Plötzlich Prinzessin 2"
Rex Features / Rex Features / ActionPress
Filmposter von "Plötzlich Prinzessin 2"
Wie sollte "Prinzessin 3" mit Königin Clarisses Abwesenheit umgehen?