Melissa Gilbert verlässt New York wegen Busfield-Skandal
Melissa Gilbert (62) hat sich von ihrer Wohnung in New York City verabschiedet – und das nach acht Jahren. Auf Instagram teilte die Schauspielerin einen emotionalen Abschied von ihrer Ein-Zimmer-Wohnung auf der Upper West Side. "Mach's gut, perfekte kleine Ein-Zimmer-Wohnung auf der Upper West Side. Die letzten acht Jahre hier waren so besonders", schrieb sie. Hintergrund des Umzugs ist offenbar der Skandal rund um ihren Ehemann Timothy Busfield (69), der derzeit mit schweren Vorwürfen kämpft. Eine Sprecherin bestätigte gegenüber Us Weekly, dass Melissas Fokus in dieser Zeit vollständig auf der Familie liegt.
Die 62-Jährige zieht nun dauerhaft aufs Land und macht aus ihrer Traurigkeit über den Abschied von der Stadt keinen Hehl. "Ich werde das Laufen und unser Viertel vermissen, die U-Bahn-Fahrten, die wunderbaren Menschen, die ich dort kennengelernt habe", schrieb sie. Trotz allem ließ Melissa keinen Zweifel daran, dass sie zu ihrem Mann steht. In einem Interview bei Good Morning America nannte sie die Situation "die traumatischste Erfahrung unseres Lebens" und fügte hinzu: "Unser Leben, wie wir es kannten, ist vorbei." Mit Blick auf die Zukunft hält sie die Hoffnung aufrecht, eines Tages zurückzukehren: "Ich verspreche, wir werden zurückkommen, es ist nur so, dass jetzt gerade... naja... ihr wisst schon."
Timothy wurde im Februar von einer Grand Jury in New Mexico in vier Fällen des strafbaren sexuellen Kontakts mit einem Kind angeklagt. Sein Anwalt Stanton Stein betont vehement seine Unschuld und wirft der Staatsanwaltschaft vor, Entlastungsbeweise bewusst zurückgehalten zu haben. Timothy hat beantragt, die Anklage fallen zu lassen, und beruft sich dabei unter anderem auf eine von Warner Bros. durchgeführte unabhängige Untersuchung, die keinerlei belastendes Material ergeben haben soll, sowie auf einen bestandenen Lügendetektortest. Melissa selbst sieht die Folgen der Vorwürfe als unumkehrbar: "Selbst wenn er freigesprochen wird, wird er immer dieser Typ sein", sagte sie.








