"Zweimal reingesch*ssen": Kai Havertz zieht bitteres Fazit
Die deutsche Nationalmannschaft ist bei der WM 2026 in den USA im Sechzehntelfinale nach einem dramatischen Elfmeterschießen gegen Paraguay ausgeschieden. Jonathan Tah (30), Nick Woltemade (24) und Kai Havertz verschossen dabei ihre Versuche vom Elfmeterpunkt. Als erster deutscher Spieler trat Kai Havertz nach dem Spiel vor die Kamera und suchte gegenüber dem ZDF sichtlich nach Worten. Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) ist mit der Niederlage als Nationaltrainer gescheitert.
"Es gibt nicht viel zu sagen, mir fehlen auch bisschen die Worte. Meine zweite WM, zweimal reingesch*ssen", sagte Kai gegenüber dem ZDF mit monotoner Stimme. Weiter erklärte der Angreifer: "Die letzten Turniere waren nix. Das Einzige, was ich sagen kann: Entschuldigung. Wir sind natürlich auch alle enttäuscht." Das Team habe sich viel vorgenommen für das Turnier, ergänzte er: "Jetzt wieder zu enttäuschen, ist natürlich kein schönes Gefühl."
Für Kai ist der WM-Abend in den USA ein besonders schmerzhafter Einschnitt, denn der Offensivmann hatte die Wochen im Teamquartier intensiv genutzt, um mit seinen Mitspielern an einem neuen Wir-Gefühl zu arbeiten. Die gemeinsame Routine mit Frühstück, Taktikbesprechungen und Einheiten zur Aktivierung sollte die Mannschaft zusammenschweißen und die Grundlage für eine erfolgreiche K.o.-Phase legen. Für die DFB-Elf ist es bereits das dritte WM-Desaster in Folge. Wie 2018 in Russland und 2022 in Katar verlässt die Nationalmannschaft auch diesmal das Turnier, bevor die besten 16 Teams um den Titel spielen. Das Achtelfinale hatte Deutschland zuletzt 2014 in Brasilien erreicht – und damals am Ende den Weltmeistertitel geholt.










