Hate nach ihrer Fehlgeburt: HadeB-Emma wehrt sich im Netz
Emma aus Hochzeit auf den ersten Blick hat nach dem Verlust ihres Babys nicht nur Mitgefühl erfahren, sondern auch heftige Beleidigungen. In ihrer Instagram-Story machte die TV-Bekanntheit nun eine Nachricht öffentlich, die sie kurz nach der Bekanntgabe ihrer Fehlgeburt erreichte. "Warum wird meine Anfrage ständig abgelehnt? Dass du dein Kind verloren hast, geschieht dir recht!", schrieb ein Nutzer. Statt den Kommentar stillschweigend zu löschen, entschied sich Emma dazu, ihn ihrer Community zu zeigen. Dabei stellte sie klar, dass solche Angriffe sie längst nicht mehr aus der Bahn werfen. "Ich habe mittlerweile, auch durch externe Hilfe, wirklich gelernt, mit Hate umzugehen. Und ich glaube, ohne das könnte und würde ich Social Media heute auch gar nicht mehr machen", schreibt sie.
Dass ihre Offenheit nicht bei allen auf Verständnis stößt, sei für sie in Ordnung. "Dass nicht jeder nachvollziehen kann, warum ich so etwas Persönliches wie meine Fehlgeburt öffentlich teile, ist völlig okay. Ich erwarte nicht, dass jeder damit genauso umgehen würde wie ich", so die Beauty. Für sie selbst gehöre das Teilen zur Verarbeitung. Zudem wolle sie das Thema enttabuisieren: "Gleichzeitig möchte ich nicht, dass Fehlgeburten weiterhin ein stigmatisiertes Thema sind. Sie brauchen Sichtbarkeit und sollten kein Tabuthema sein." Auf einen Widerspruch wies sie ebenfalls hin: "Und drehen wir den Spieß mal um: Wenn ich nichts teilen, mich wochenlang zurückziehen und einfach sagen würde, dass es mir schlecht geht, wären wahrscheinlich genau die Menschen die Ersten, die unbedingt wissen wollen, was passiert ist."
Ihren schweren Verlust hatte Emma zuvor mit einer emotionalen Zusammenstellung aus Bildern und Videos öffentlich gemacht. Darin zeigte sie unter anderem den positiven Schwangerschaftstest, Ultraschallaufnahmen und ihren wachsenden Babybauch. Am Ende der Reihe folgte ein ruhiger Clip, der einen See und den Himmel zeigte – dazu setzte sie ein Sternchen-Symbol, mit dem sie den Verlust ihres Kindes andeutete. Bereits bei dieser Bekanntgabe hatte sich die ehemalige Reality-TV-Teilnehmerin mit einer klaren Bitte an ihre Community gewandt: Sie wünsche sich, dass niemand eigene Diagnosen stelle oder übergriffige Kommentare hinterlasse.








