Barcelona-Ikone Lionel Messi spendet hohe Summe an Madrid

Barcelona-Ikone Lionel Messi spendet hohe Summe an Madrid

- Melina Becker
Lesezeit: 2 min
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Lionel Messi (39) greift der Heimatregion seines langjährigen Erzrivalen unter die Arme: Der Argentinier spendet 80.000 Euro für den Wiederaufbau der Sierra Oeste westlich von Madrid, nachdem dort schwere Waldbrände große Schäden angerichtet hatten. Öffentlich machte die Hilfe Madrids Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso, die sich am Dienstag auf X im Namen der Menschen in Madrid bei der Barcelona-Ikone bedankte. Für den Fall eines künftigen Besuchs stellte sie dem Fußballstar laut OE24 sogar einen für ihn völlig ungewohnten Empfang in der spanischen Hauptstadt in Aussicht. "Ich möchte Ihnen danken und Ihnen sagen, dass wir Madrider uns darauf freuen, Sie bald bei uns begrüßen zu dürfen, um Ihnen den Beifall zu spenden, den Sie verdienen", schrieb die Politikerin.

Das Geld soll dem Wiederaufbau in der Sierra Oeste zugutekommen. Die Region war wie weitere an Madrid grenzende Gebiete von den jüngsten Feuern auf der Iberischen Halbinsel betroffen. Die Flammen zerstörten große Flächen und richteten erhebliche Schäden an. Zahlreiche Einwohner mussten ihre Häuser im Juli aus Sicherheitsgründen zeitweise verlassen, ein Teil der Evakuierten konnte inzwischen zurückkehren. Rund um Madrid brennen zwar weiterhin Feuer, diese gelten derzeit aber als unter Kontrolle. Der von Ayuso angekündigte Applaus hat dabei besondere Symbolkraft: In seinen vielen Jahren beim FC Barcelona wurde Messi in Madrid vor allem als sportlicher Gegenspieler von Real Madrid wahrgenommen – mit Jubel konnte er dort in der Regel kaum rechnen.

Zuletzt stand der dreifache Vater auch wegen einer ungewöhnlichen Verbindung zu Spaniens nächster Fußballgeneration im Fokus. Ein Foto aus dem Jahr 2007 zeigt ihn als 20-Jährigen gemeinsam mit Lamine Yamal (19), der damals erst wenige Monate alt war. Die Aufnahme entstand für einen Wohltätigkeitskalender der katalanischen Zeitung Diario Sport – für das Motiv badete Messi den Säugling in einer blauen Plastikwanne. 19 Jahre nach dieser Begegnung standen sich die beiden dann als Gegner gegenüber: Im WM-Finale am 19. Juli 2026 trafen der Argentinier und Lamine aufeinander – verbunden durch eine persönliche Vorgeschichte, die lange vor ihren späteren Karrieren begann.

Lionel Messi im Oktober 2023
Getty Images
Lionel Messi im Oktober 2023
Barcas Wundersturm: Neymar, Lionel Messi und Luis Suarez (v.l.n.r.)
David Ramos / Getty Images
Barcas Wundersturm: Neymar, Lionel Messi und Luis Suarez (v.l.n.r.)
Lionel Messi und Lamine Yamal vor dem WM-Finale 2026 zwischen Argentinien und Spanien in East Rutherford
Getty Images
Lionel Messi und Lamine Yamal vor dem WM-Finale 2026 zwischen Argentinien und Spanien in East Rutherford
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