Muss Geldstrafe zahlen: Lionel Messi schlägt Gegenspieler

Muss Geldstrafe zahlen: Lionel Messi schlägt Gegenspieler

- Mia Lada-Klein
Lesezeit: 2 min
Promiflash.de bei Google bevorzugen

Für Lionel Messi (39) hat ein hitziger Moment auf dem Rasen ein finanzielles Nachspiel. Beim MLS-Auswärtsspiel seines Klubs Inter Miami bei Philadelphia Union geriet der Argentinier im Subaru Park mit Gegenspieler Quinn Sullivan aneinander. Im Verlauf der Auseinandersetzung holte der Fußballstar aus und traf den US-Amerikaner am Nacken. Die Liga reagierte und verhängte eine Geldstrafe gegen den Offensivspieler – auf eine Sperre verzichteten die Verantwortlichen jedoch überraschenderweise. Damit darf Lionel trotz des körperlichen Angriffs schon in der nächsten Begegnung wieder für sein Team auflaufen. Wie hoch die Summe ausfällt, die der Weltmeister zahlen muss, wurde bislang nicht öffentlich gemacht. Über die Sanktion berichtete das Portal The Athletic. Die vergleichsweise milde Konsequenz dürfte für Gesprächsstoff sorgen, schließlich werden Tätlichkeiten im Profifußball üblicherweise deutlich härter geahndet.

Die Partie war ohnehin von einer aggressiven Grundstimmung geprägt und eskalierte in der Nachspielzeit gleich mehrfach. Immer wieder gerieten Profis von Philadelphia Union und Inter Miami aneinander, es kam zu Rangeleien und lautstarken Diskussionen. Neben dem Zwischenfall mit Lionel war Quinn Sullivan in eine weitere handfeste Auseinandersetzung mit Spielern der Gäste verwickelt. Auch sein Bruder und Teamkollege Cavan Sullivan mischte in dem Getümmel mit. Der Schiedsrichter zeigte Quinn lediglich die Gelbe Karte, während Cavan zunächst mit einem Platzverweis vom Feld musste. Diese Entscheidung hatte allerdings keinen Bestand: Die Rote Karte gegen den Youngster wurde nachträglich wieder aufgehoben. Ein Gremium mit Vertretern von US Soccer und Canada Soccer sowie einem unabhängigen Vertreter der Professional Referee Organization kam dabei einstimmig zu diesem Urteil.

Sportliche Folgen hat die Geldstrafe für Inter Miami somit nicht. Der Klub kann im darauffolgenden Heimspiel gegen Toronto FC ganz regulär auf seinen Superstar zurückgreifen. Bei den beiden Sullivans handelt es sich um Brüder, die gemeinsam für Philadelphia Union auf dem Platz stehen. Quinn ist der ältere der beiden, Cavan war zum Zeitpunkt der turbulenten Partie erst 16 Jahre alt. Unterm Strich fielen die Konsequenzen des Abends damit für alle Beteiligten unterschiedlich aus: Lionel muss eine nicht näher bezifferte Summe zahlen, Quinn kam mit einer Verwarnung davon und Cavans zunächst ausgesprochener Platzverweis wurde nachträglich zurückgenommen. Eine Sperre gab es am Ende für keinen der drei Spieler, die in die Rudelbildung im Subaru Park verwickelt waren.

Lionel Messi bei der Siegerehrung nach dem WM-Finale 2026 gegen Spanien in East Rutherford
Getty Images
Lionel Messi bei der Siegerehrung nach dem WM-Finale 2026 gegen Spanien in East Rutherford
Lionel Messi im September 2024
Getty Images
Lionel Messi im September 2024
Lionel Messi in Miami, Juli 2024
Getty Images
Lionel Messi in Miami, Juli 2024
Wie findet ihr, dass Lionel nach dem Schlag nur eine Geldstrafe zahlen muss?