Kevin Harts Unternehmen erleidet juristischen Rückschlag
Kevin Hart (47) muss mit seiner Firma Hartbeat einen Rückschlag vor Gericht hinnehmen. Wie TMZ unter Berufung auf Gerichtsdokumente berichtet, wies ein Richter am Los Angeles Superior Court den Antrag des Unternehmens zurück, den Rechtsstreit mit den ehemaligen Mitarbeitern Eric Eddings und Lesley Gwam in ein privates Schiedsverfahren zu verlagern. Damit ist der Plan der Firma gescheitert, die Auseinandersetzung aus dem öffentlichen Gerichtssystem herauszuhalten. Der Streit könnte nun vor einem regulären Gericht und damit unter den Augen der Öffentlichkeit weitergehen. Im Kern geht es um schwere Vorwürfe: Hartbeat wirft den beiden Ex-Angestellten vor, vertrauliche Informationen aus der Podcast-Sparte des Unternehmens genutzt zu haben, um damit eine eigene Firma aufzubauen. Der Comedian hatte sein Medienunternehmen in den vergangenen Jahren stetig ausgebaut – unter anderem mit einem eigenen Audio- und Podcast-Bereich.
Zwar hatten Eric und Lesley Vereinbarungen unterschrieben, die Schiedsklauseln enthielten. Doch das Gericht folgte der Argumentation der beiden. Sie hätten "überzeugend dargelegt", dass diese Vereinbarungen unangemessen und ihnen gegenüber nicht durchsetzbar seien, heißt es laut TMZ in den Dokumenten. Aus diesem Grund lehnte der Richter den Antrag auf ein Schiedsverfahren ab. In der Klage geht Hartbeat noch deutlich weiter: Die beiden sollen mithilfe der internen Informationen ein Pitchdeck erstellt haben, um bei Investoren Millionenbeträge für ihr neues Podcast-Geschäft einzusammeln. Das Unternehmen fordert unter anderem eine gerichtliche Verfügung. Damit soll verhindert werden, dass Eric und Lesley ihre eigene Podcast-Firma überhaupt an den Start bringen können.
Eric war 2022 bei Hartbeat eingestiegen, Lesley kam im April 2023 zu dem Unternehmen des Schauspielers dazu. Die Firma wirft den beiden vor, bereits während ihrer Anstellung heimlich ein Konkurrenzunternehmen zur hauseigenen Audio- und Podcastsparte auf die Beine gestellt zu haben. Die ehemaligen Mitarbeiter selbst weisen die Anschuldigungen zurück. Sie bestreiten, bei Hartbeat erlangte Informationen für ihr eigenes Projekt verwendet zu haben. Zu ihrer Verteidigung führen Eric und Lesley an, dass sie schon vor ihrer Zeit bei dem Medienunternehmen in der Podcastbranche tätig waren und dort entsprechende Erfahrung gesammelt hatten.









