Charlie Puth sagt Tournee in Australien und Neuseeland ab
Charlie Puth (34) hat seine für November geplante Konzertreise durch Australien und Neuseeland überraschend komplett abgesagt. Wie aus E-Mails an Ticketinhaber hervorgeht, wurden die Fans am Wochenende über die Entscheidung informiert – nur wenige Wochen vor dem geplanten Auftakt. Betroffen sind alle sechs angekündigten Termine. Losgehen sollte es mit einer Show in Auckland, anschließend waren Auftritte in Melbourne, Sydney, Brisbane, Adelaide und Perth vorgesehen. Die Eintrittskarten sollen den Käufern automatisch erstattet werden. Auf den gängigen Ticketportalen sind die Konzerte inzwischen als abgesagt markiert oder gar nicht mehr zu finden. Eine öffentliche Begründung gibt es bislang nicht. Auch der Sänger selbst hat sich zu der Entscheidung noch nicht geäußert. In den sozialen Medien machen deshalb schon eigene Theorien die Runde: Einige Fans vermuten "schlechte Ticketverkäufe" als Grund. Bestätigt ist diese Spekulation allerdings nicht.
Die bereits im April angekündigten Konzerte sollten Charlies erste Auftritte in Australien seit 2023 werden. Entsprechend enttäuscht fallen die Reaktionen auf die kurzfristige Absage aus. "Ich habe ihn im Juli in London gesehen, er war unglaublich! So schade für die australischen und neuseeländischen Fans", schrieb etwa ein Konzertbesucher in den sozialen Medien. Bei der Ankündigung der Konzerte hatte der Musiker auf Instagram noch erklärt, er habe seine "gesamte Karriere" auf Shows dieser Art gewartet. Damals betonte er außerdem: "Wir haben so hart daran gearbeitet, euch die erstklassige Musikalität und die Arrangements zu bieten, die ihr alle bei einer Liveshow verdient, und ich freue mich riesig darauf, meine Musik sowie diese unglaubliche Band und Show in einige der berühmtesten Veranstaltungsorte der Welt zu bringen." Mit der Konzertreise wollte der Musiker sein im März veröffentlichtes viertes Studioalbum "Whatever's Clever!" präsentieren. Darauf sind unter anderem die Singles "Changes" und "Beat Yourself Up" enthalten.
Neben seinen beruflichen Vorhaben stand für Charlie Anfang 2026 auch privat eine große Veränderung an. Der Musiker und Brooke Sansone wurden im März zum ersten Mal Eltern. Der Gedanke, Tourneeleben und Familienalltag unter einen Hut zu bringen, bereitete ihm bereits vor der Geburt durchaus Stress. Gleichzeitig war es dem Sänger wichtig, trotz seiner Auftritte für den Nachwuchs da zu sein. Sogar an die Ausstattung hatte er bereits gedacht: Große Kopfhörer sollten den Nachwuchs hinter der Bühne vor dem Konzertlärm schützen. Ob und welche Rolle solche Überlegungen bei den nun gestrichenen Terminen spielen, ist offen. Ein offizieller Grund für die Absage der Australien- und Neuseeland-Shows wurde bislang nicht genannt.
























