Glorias Spott-Video: Peter Maffay zieht eine klare Grenze
Zwischen Peter Maffay (76) und Gloria von Thurn und Taxis (66) ist ein öffentlicher Schlagabtausch entbrannt. Der Sänger hatte am 16. Juli 2026 im Rahmen seiner "Love Places 2026"-Tour auf Schloss St. Emmeram in Regensburg gespielt und dabei deutliche Worte gegen Hass, Ausgrenzung und Extremismus gefunden. Wochen später meldete sich die Schlossherrin mit einem spöttischen Video zu Wort. In dem Clip, der über den Instagram-Account ihres Bruders Carl Graf von Schönburg-Glauchau verbreitet wurde, imitierte sie Peters Dialekt samt seinem rollenden R und machte sich über dessen Ansprache lustig. Der Musiker ließ sich von dem Seitenhieb allerdings nicht aus der Ruhe bringen. Auf die Frage, warum er überhaupt auf dem Anwesen der Familie Thurn und Taxis aufgetreten sei, zog er bereits öffentlich eine klare Grenze: "Ein Feuer löscht man nur, wenn man dorthin geht, wo es brennt."
Zu Beginn seines Auftritts hatte der Sänger das Schloss zwar als wunderschönen, gleichzeitig aber auch als "belasteten" Ort bezeichnet. Zur Begründung führte er an, von dort kämen "einige Äußerungen, Positionierungen und Meinungen, die wir nicht teilen". Den von ihm kritisierten Standpunkten stellte Peter ein ausdrückliches Bekenntnis zu Demokratie, Inklusion und Menschenwürde entgegen. Das Publikum bei den Schlossfestspielen quittierte die Ansprache mit lautstarkem Applaus. Genau diese Aussagen griff Gloria, die als Schirmherrin der Festspiele fungiert, in ihrer Dialekt-Imitation später auf. Der Musiker konterte darauf jedoch nicht mit einem eigenen Spott-Video, sondern blieb bei der Haltung, die er bereits während des Konzerts vermittelt hatte.
Während die Debatte mit Gloria weiter Wellen schlug, machte Peter kurz zuvor noch mit einem ganz anderen Geständnis Schlagzeilen. Der Rockmusiker gab vor einem Monat gegenüber der Deutschen Presse-Agentur zu: "Ich vergesse regelmäßig meine Texte." Er sagte auch: "Ich hoffe, dass das nichts mit Alzheimer zu tun hat." Damit auf der Bühne trotzdem alles sitzt, setzte er bei seinen Shows auf einen Teleprompter. Und er griff nach eigenen Worten vor jedem Auftritt zur Gitarre, um sich auf das Konzert einzustimmen.











