Brad Pitt vergoss heimlich Tränen wegen dieses Drehbuchs

Brad Pitt vergoss heimlich Tränen wegen dieses Drehbuchs

- Janine Karrasch
Lesezeit: 3 min
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Cool bleiben beim Drehbuchlesen – das ist sonst Brad Pitts (62) Markenzeichen. Beim Überlebensthriller "Heart of the Beast" geriet diese Routine jedoch ins Wanken. Wie der Oscarpreisträger dem US-Sender Extra erzählte, musste er die Lektüre plötzlich unterbrechen und sich einen Moment allein sammeln. "Ich legte dieses Drehbuch weg, schlich mich einfach irgendwie nach draußen und weinte ein wenig still vor mich hin. Es hat mich wirklich berührt. Ich dachte: Nun, wenn das Drehbuch eine solche Kraft hat, dann ist es den Versuch wert, das auch auf die Leinwand zu bringen", so Brad. Danach stand sein Entschluss fest, die Rolle anzunehmen. Regie führt David Ayer (58), mit dem Brad zuletzt 2014 beim Kriegsdrama "Fury" zusammenarbeitete. Paramount hat den Film für den 25. September 2026 angesetzt; Brad spielt darin einen pensionierten Special-Forces-Soldaten, der nach einem Flugzeugabsturz in der Wildnis Alaskas mit seinem Kampfhund ums Überleben kämpft.

Im Zentrum des Films steht weniger die feindliche Natur als vielmehr die Beziehung zwischen Mensch und Tier. Die Rolle des Hundes Odin übernimmt im echten Leben ein Deutscher Schäferhund namens Uber, der laut Berichten aus Australien im Film mit einer Metallzahnprothese und einem künstlichen Bein ausgestattet ist – Überbleibsel seiner fiktiven Kriegsvergangenheit. Die Zusammenarbeit mit dem vierbeinigen Kollegen scheint Brad sichtlich Spaß gemacht zu haben: Gegenüber Extra reihte er Uber scherzhaft in die oberste Schauspielliga ein. "Es sind definitiv Morgan [Freeman] und Anthony [Hopkins] und dann Uber. Sie gehören alle in dieselbe Kategorie, und alle anderen kommen danach." Augenzwinkernd fügte er hinzu: "Die Clooneys und die Damons, ihr wisst schon, diese Gestalten." Gedreht wurde die Produktion, die Brad nicht nur als Hauptdarsteller, sondern auch als Produzent begleitet, in Neuseeland.

Dass Brad von der Geschichte so mitgenommen wurde, überrascht kaum – schließlich ist seine eigene Zuneigung zu Hunden bekannt. "Das Leben ist mit einem Hund einfach besser. Es ist einfach besser mit einem Hund. Und egal, wie sehr der Tag dich fertigmacht, du kommst zur Tür herein und da wedelt dieser Schwanz ... und er freut sich so sehr, dich zu sehen, und du denkst: "Na gut. Worüber beschwere ich mich eigentlich?"", so Brad. Mittlerweile gehe es ihm vor allem darum, Stoffe zu erzählen, die ihn selbst berühren. "Wozu sind wir sonst hier, außer um uns miteinander zu verbinden, aufeinander aufzupassen und einander besser zu machen?" Der "menschliche Kampf" sei eine "Herausforderung und ein Hindernisparcours", den wir nur gemeinsam bewältigen könnten. Seine heutigen Prioritäten brachte er so auf den Punkt: "An diesem Punkt in meinem Leben ist mir der ganze Rest weniger wichtig. Ich will Wahrheiten und Geschichten finden, die mir etwas bedeuten und von denen ich weiß, dass ich sie aufwerten kann. Sonst bleibe ich auf dem Sofa."

Brad Pitt, Filmstar
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Brad Pitt, Filmstar
Morgan Freeman und Brad Pitt in David Finchers Thriller "Sieben"
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Brad Pitt bei der Europa-Premiere von "F1: The Movie" in London
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