

Gary Oldman nennt diesen Oscar-Regisseur ein "Schwein"
Gary Oldman (68) hat mit deutlichen Worten über seine Erfahrungen mit einigen Regisseuren gesprochen. Bei einer Retrospektive des British Film Institute im Jahr 2022 erinnerte sich der Schauspieler an die Dreharbeiten mit dem dreifachen Oscarpreisträger Oliver Stone (79) – und die fielen offenbar alles andere als angenehm aus. Den Filmemacher beschrieb er als "Antreiber" und "eitel". Danach wurde Gary noch drastischer. "Ich weiß nicht, warum, aber dieser Beruf zieht Tyrannen an. Man arbeitet mit manchen Regisseuren, von denen ich sagen muss, dass sie Schweine sind. […] Ich habe in einigen sehr guten Filmen mitgespielt, die von Schweinen gemacht wurden. Das würde ich mir nicht noch einmal antun", erzählte der Darsteller.
In einem späteren Gespräch mit Deadline ruderte der Brite dann etwas zurück: Er habe mit seiner Kritik eher Theaterregisseure als Filmemacher gemeint. Oliver nahm er davon allerdings nicht ausdrücklich aus. Über ihn sagte er lediglich: "Er ist einfach hart." Hintergrund der Aussagen ist die gemeinsame Arbeit an dem Politthriller "JFK – Tatort Dallas" aus dem Jahr 1991. Unter Olivers Regie verkörperte Gary darin Lee Harvey Oswald, den mutmaßlichen Attentäter von US-Präsident John F. Kennedy (†46). Obwohl seine Rolle neben Hauptdarsteller Kevin Costner (71) vergleichsweise klein ausfiel, bereitete sich der Schauspieler intensiv darauf vor. Er stellte eigene Recherchen an und traf unter anderem Marina Oswald, die Witwe des mutmaßlichen Täters. Die Erlebnisse mit schwierigen Regisseuren wirken sich bis heute darauf aus, welche Projekte der Schauspieler annimmt. Von einem berühmten Namen allein lässt er sich nach eigenen Angaben nicht mehr beeindrucken. Stattdessen achtet er inzwischen darauf, ob er sein Gegenüber auch persönlich sympathisch findet.
Trotz der negativen Erinnerungen an die Produktion wurde der 189 Minuten lange Streifen zu einem großen Erfolg. Mehr als 205 Millionen US-Dollar spielte er in den Kinos ein, dazu kamen acht Oscarnominierungen sowie die Auszeichnungen für den besten Schnitt und die beste Kamera. Gary blickt mittlerweile auf eine mehr als 40-jährige Karriere mit einer Oscarauszeichnung zurück und stand für zahlreiche bekannte Filmemacher vor der Kamera – darunter Francis Ford Coppola (87), Christopher Nolan (56), Ridley Scott (88), David Fincher (64) und Luc Besson (67). Im Nachhinein würde der Oscarpreisträger jedoch ein paar Rollen aus seiner Filmografie streichen. In einem Playboy-Interview sagte er damals über den Sci-Fi-Hit "Das fünfte Element", er könne den Film "nicht ausstehen".









