Neue Dokumente verknüpfen Rebel Wilson mit dem Baldoni-Fall
Das Drama reißt nach wie vor nicht ab: Der Zoff zwischen Rebel Wilson (46) und der Produzentin Amanda Ghost hat eine unerwartete Wendung genommen. Neue Gerichtsdokumente, die am Dienstag beim Superior Court of California eingingen, stellen eine Verbindung zu dem inzwischen beigelegten Fall um Blake Lively (39) und ihren früheren Co-Star Justin Baldoni (42) her. Wie The New York Times berichtet, legte Amanda mutmaßliche Nachrichten zwischen der Schauspielerin und Melissa Nathan vor. Melissa arbeitet für die gleiche PR-Firma, bei der Blake eine von Justin angeführte Schmutzkampagne gegen sie vorgeworfen hatte. Amanda wirft Rebel vor, ihren Ruf gezielt beschädigt zu haben. Die Australierin bestreitet diese Darstellung über ihren Anwalt. Der bezeichnete die neue Einreichung als "einseitig und daher unvollständig" und erklärte gegenüber dem Blatt: "Jede Geschichte hat zwei Seiten, und Frau Wilson freut sich darauf, ihre Seite in diesem umstrittenen Fall vor Gericht darzulegen." Der Prozess soll im Januar 2027 in Los Angeles beginnen.
Laut den Unterlagen soll die Pitch Perfect-Darstellerin die Unterhaltungspublizistin damit beauftragt haben, anonyme Webseiten mit rufschädigenden Inhalten über Amanda erstellen zu lassen. In den zitierten Nachrichten soll die Komikerin geschrieben haben: "Eine Frage: Hast du meine Nachricht wegen der Webseite erhalten? Ich habe nie eine Rechnung bekommen." Nathan soll geantwortet haben: "Guten Morgen, tut mir so leid, ich habe geschlafen. Wir haben den vollständigen Text für die Webseite, wir hatten nichts von dir gehört. Ich weiß, dass es ein paar schwierige Tage bei dir waren, deshalb wollte ich nicht ständig nerven. Dein Businessmanager hat das bereits mit Bryans Büro geklärt. Sobald das erledigt ist, wird sie in Kürze online gehen." Außerdem sind angebliche E-Mails mit Textentwürfen aufgeführt – und zwar für eine im August 2024 veröffentlichte Seite. Dort soll Amanda als "indische Ghislaine Maxwell" bezeichnet und beschuldigt worden sein, junge Frauen für extrem wohlhabende Menschen zu beschaffen. Die Produzentin behauptet, Nathan und deren Firma TAG PR seien gemeinsam an der Verbreitung dieser sogenannten "Ghost-Webseiten" beteiligt gewesen. Auch Anwalt Bryan Freedman und der Krisenmanager Jed Wallace tauchen in den Vorwürfen auf. Rebel und Amanda hatten bei Rebels Regiedebüt "The Deb" aus dem Jahr 2024 zusammengearbeitet und sich während der Produktion zerstritten.
Nathan, Freedman und Wallace waren bereits im öffentlich heiß diskutierten Konflikt um It Ends With Us mit von der Partie. Hintergrund ist folgender: Blake hatte behauptet, Justin und sein Umfeld hätten versucht, ihren Ruf zu beschädigen. Der Schauspieler, Nathan und Wallace bestritten die Anschuldigungen. Daraufhin wurde Blakes Klage im Mai 2026 beigelegt. Freedman hatte Justin vertreten, nachdem die Schauspielerin ihn Ende Dezember 2024 verklagt hatte und eine Gegenklage gefolgt war. Wallace wurde laut dem Magazin in Nachrichten, Aussagen und Gerichtsunterlagen als Schlüsselfigur der mutmaßlichen Kampagne gegen Blake genannt. Für Justins Produktionsfirma Wayfarer Studios hatte der juristische Komplex zuletzt auch finanzielle Folgen: Sie musste der New York Times rund 150.000 Euro Anwaltskosten erstatten. Der Regisseur hatte die Zeitung zuvor wegen eines Berichts über die Probleme am Set von "It Ends With Us" auf knapp 220 Millionen Euro verklagt und dem Medium Verleumdung vorgeworfen.










