Likes im Netz: Ryan Reynolds heizt Baldoni-Streit wieder an
Rund drei Monate nach dem Ende des Rechtsstreits zwischen Blake Lively (38) und ihrem früheren Filmpartner Justin Baldoni (42) sorgt ein Detail aus den sozialen Medien für neuen Zündstoff. Melissa Nathan, die einst als PR-Beraterin für Justin arbeitete, wirft Ryan Reynolds (49) vor, mit seinem Verhalten im Netz Anfeindungen gegen sie zu befeuern. Gegenüber der Daily Mail schilderte sie, dass jeder Beitrag von Influencern, die sich auf Blakes Seite stellen, unmittelbar eine neue Welle von Attacken gegen sie und ihr Team bei der Agentur TAG PR auslöse. Besonders schwer wiege für sie, dass Ryan solche Postings mit einem Like versehe. Ein Like des Schauspielers unter einem entsprechenden Beitrag soll später wieder zurückgenommen worden sein. Für Melissa ist der Fall dennoch klar: Aus ihrer Sicht verleiht die Reichweite des Hollywoodstars den Angriffen zusätzliches Gewicht.
"Ich werde von diesen Rechtskommentatoren ununterbrochen angegriffen. Sie stacheln die Leute buchstäblich dazu an, gegen mich vorzugehen, und sie erfinden und verdrehen Tag für Tag rechtliche Sachverhalte", zitiert die Daily Mail die PR-Fachfrau. Sie beschrieb ihre Situation als dauerhafte Belastung: "Es fühlt sich an, als würde ich seit zwei Jahren jeden Tag gemobbt. Die Menschen halten die Aussagen dieser 'Fürsprecher' tatsächlich für wahr – und Ryan Reynolds versieht die Beiträge mit Likes." Aus dem Umfeld des Deadpool-Darstellers kam prompt eine andere Sichtweise. Gegenüber demselben Blatt hieß es: "Es ist wichtig, festzuhalten, wie viele Pro-Lively-Creator angegriffen und belästigt werden. All die Pro-Baldoni-Accounts greifen Blake täglich an und belästigen sie." Damit steht Aussage gegen Aussage – und die Auseinandersetzung, die eigentlich beigelegt schien, wird erneut öffentlich ausgetragen.
Begonnen hatte der ganze Zwist bei der Zusammenarbeit von Blake und Justin an It Ends With Us. Der Film kam im August 2024 in die Kinos, schon während der Pressetour kursierten Berichte über Spannungen zwischen den beiden. Im April 2026 wies ein Gericht zehn von Blakes 13 Forderungen zurück, darunter die Vorwürfe sexueller Belästigung. Zur Begründung hieß es, sie habe diese Ansprüche nicht nach Bundesrecht verfolgen können, da sie bei dem Projekt als selbstständige Auftragnehmerin und nicht als Angestellte tätig gewesen sei. Die verbliebenen Punkte, vor allem zu Vergeltungsmaßnahmen, wurden einen Monat später außergerichtlich beigelegt – laut einer späteren Gerichtsakte ohne finanzielle Zahlung. Der für den 18. Mai geplante Prozess fiel damit aus. Ryan, Blakes Ehemann, äußerte sich in bekannt gewordenen E-Mails an sein Agenturteam deutlich: Er nannte Justin unter anderem "Raubtier", "Betrüger" und "Soziopath" und forderte von seinen Agenten eine öffentliche Entschuldigung.













