Justin Baldoni muss sechsstellig an New York Times zahlen
Justin Baldoni (42) kassiert die nächste juristische Niederlage: Sein Produktionsunternehmen Wayfarer Studios wurde von einem Gericht dazu verpflichtet, der New York Times rund 150.000 Euro an Anwaltskosten zu erstatten. Das berichten laut TMZ vorliegende Gerichtsdokumente. Der Schauspieler und Regisseur hatte die Zeitung zuvor auf knapp 220 Millionen Euro verklagt – mit dem Vorwurf der Verleumdung. Auslöser war ein Artikel über das Chaos am Set des Films It Ends With Us, den Justin als Teil einer gezielten Schmutzkampagne gegen ihn bezeichnete.
Der Richter wies Justins Klagen gegen die New York Times sowie gegen seine ehemalige Kollegin Blake Lively (38) und deren Ehemann Ryan Reynolds (49) vergangenen Sommer ab. Gegen das Duo hatte er auf 350 Millionen Euro geklagt. Die Zeitung schlug daraufhin mit einer Gegenklage nach dem New Yorker Anti-SLAPP-Gesetz zurück. Dieses Gesetz schützt die freie Meinungsäußerung und soll verhindern, dass Klagen dazu genutzt werden, andere durch langwierige Gerichtsverfahren einzuschüchtern oder zu schaden. Damit endete Justins Versuch, die Berichterstattung gerichtlich zu stoppen, mit einer empfindlichen Niederlage.
Dabei könnte es für Justin noch teurer werden. Ein Bundesgericht hatte bereits entschieden, dass er und Wayfarer Studios auch Blakes Anwaltskosten übernehmen müssen. Wie hoch diese ausfallen werden, ist derzeit noch Gegenstand gerichtlicher Verhandlungen. Blakes Anwaltsteam fordert nach Medienberichten gut sieben Millionen Euro. Der Streit zwischen Justin und Blake hatte für großes Aufsehen gesorgt: Die Schauspielerin hatte öffentlich erklärt, am Set von "It Ends With Us" unangemessenes Verhalten erlebt zu haben – Vorwürfe, die Justin stets zurückwies.












