Gericht lässt Verleumdungsklage gegen Rebel Wilson weiter zu
Rebel Wilson (46) steht vor einem brisanten Gerichtsdrama: Die Schauspielerin muss sich in Kalifornien in einem Verleumdungsprozess rund um ihren Film "The Deb" verantworten. Produzentin Amanda Ghost sowie ihre Kollegen Gregor Cameron und Vince Holden werfen Rebel vor, sie auf Social Media mit schweren Vorwürfen überzogen zu haben. Die Hollywood-Komikerin hatte öffentlich behauptet, Amanda habe Hauptdarstellerin Charlotte MacIness sexuell belästigt und Gregor sowie Vince hätten Geld aus dem Filmbudget veruntreut. Wie Page Six berichtet, versuchte Rebel mehrfach, die Klage zu stoppen – doch sowohl ein zunächst befasstes Gericht als auch nun das Berufungsgericht entschieden gegen sie. Damit ist klar: Der Fall wird offiziell verhandelt.
Für Rebel könnte diese aktuelle Entscheidung zum Wendepunkt im Rechtsstreit werden. Denn nach der abgeschmetterten Berufung muss sie nun vor Gericht beweisen, dass ihre drastischen Anschuldigungen keine frei erfundenen Lügen waren. Besonders heikel: Laut dem Bericht traut das Berufungsgericht den klagenden Produzenten durchaus Erfolgsaussichten zu. Die Gegenseite – vertreten von Star-Anwältin Camille Vasquez, die bereits Johnny Depp (62) im aufsehenerregenden Prozess gegen Amber Heard (40) vertrat – lässt keinen Zweifel an ihrem Kurs. Gegenüber Page Six erklärte die Juristin, Rebel habe "ausreichend Zeit und unzählige Gelegenheiten" gehabt, ihre Aussagen zurückzunehmen und sich zu entschuldigen.
Camille wirft der Schauspielerin zudem vor, sie habe darauf gesetzt, dass Kaliforniens weitreichende Regeln zum Schutz der freien Meinungsäußerung sie vor Konsequenzen bewahren würden. Dieses "zynische rechtliche Glücksspiel" sei nun "spektakulär nach hinten losgegangen", so die Anwältin. Mit Blick auf den bevorstehenden Prozess kündigt sie an: "Dieser Fall geht jetzt vor Gericht, und wir freuen uns darauf, sie dort zu sehen." Für Rebel, die in den vergangenen Jahren vor allem mit ihrer Transformation, offen geteilten Einblicken in ihr Privatleben und ihrer Rolle als Mutter Schlagzeilen machte, bedeutet der anstehende Prozess nun eine ganz andere Art von Öffentlichkeit – diesmal nicht auf dem roten Teppich, sondern im Gerichtssaal.






