Darum hätte die Queen Harrys USA-Umzug verstanden

Darum hätte die Queen Harrys USA-Umzug verstanden

- Hannah Kändler
Lesezeit: 2 min
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Als Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) im Januar 2020 ihren Rückzug als ranghohe Royals verkündeten und nach Nordamerika zogen, sorgte das innerhalb der Königsfamilie für reichlich Aufruhr. Queen Elizabeth II., die 2022 verstarb, hätte den Neustart ihres Enkels in den USA offenbar durchaus nachvollziehen können – davon ist zumindest Royalautor Andrew Morton überzeugt. Im Mirror-Podcast "Pod Save the King" erklärte er, dass die Monarchin gegenüber der Entscheidung des Paares "verständnisvoll" gewesen sei. Als Beleg verwies der Autor auf die Lebensgeschichte der Queen (†96): Während der Regierungszeit ihres Vaters verbrachte Elizabeth gemeinsam mit Prinz Philip (†99) und ihrer jungen Familie zwei Jahre auf Malta. Ein Leben abseits des britischen Hofes, weit weg von Protokoll und royalen Verpflichtungen, war der Königin also keineswegs fremd, wie Express.co berichtet.

Harry und Meghan hatten ihren Schritt damals über ihren gemeinsamen Instagram-Account öffentlich gemacht. "Wir beabsichtigen, als ranghohe Mitglieder der Königsfamilie zurückzutreten und darauf hinzuarbeiten, finanziell unabhängig zu werden, während wir Ihre Majestät die Queen weiterhin uneingeschränkt unterstützen", hieß es in dem Statement. Ursprünglich wollte das Paar seine Zeit zwischen Großbritannien und Nordamerika aufteilen, wie Express.co berichtet. Ihren Sohn wollten Harry und Meghan im Bewusstsein seiner royalen Herkunft aufwachsen lassen und sich zugleich den nötigen Freiraum für ein neues Kapitel und den Aufbau einer eigenen gemeinnützigen Organisation schaffen. Kurz nach der Ankündigung kam die königliche Familie zu einem Krisentreffen in Sandringham zusammen, das später als "Sandringham Summit" bekannt wurde. Wenige Tage später wandte sich Elizabeth II. mit einem seltenen persönlichen Statement an die Öffentlichkeit: "Harry, Meghan und Archie werden immer sehr geliebte Mitglieder meiner Familie sein." Laut The Telegraph soll sich der Herzog von der Erklärung seiner Großmutter dennoch überrumpelt gefühlt haben.

Bis vor Kurzem lebten Harry und Meghan mit ihren beiden Kindern in Kalifornien. Zuletzt berichtete NewsNation unter Berufung auf Insider, dass der Herzog sich dort zunehmend einsam und gelangweilt fühle, da ihm enge Vertraute fehlten. Bereits für August dieses Jahres zeichnete sich ein längerer gemeinsamer Aufenthalt in Großbritannien ab. Eine Rückkehr zu ihren früheren royalen Pflichten war für Harry und Meghan allerdings nicht vorgesehen, so berichtet Express.co. Damit hätte ein zeitweiliger Ortswechsel auch für Harry und Meghan jenes Prinzip verkörpert, das Morton mit den Malta-Jahren der Queen verbindet: Abstand vom royalen Alltag, ohne die Verbindung zur Familie vollständig aufzugeben.

Queen Elizabeth im Jahr 2018
Getty Images
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Prinz Harry und Herzogin Meghan beim NBA All Star 2026 in Los Angeles
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Bei der Krönung von König Charles III. und Königin Camilla in London
Getty Images
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Könnt ihr euch vorstellen, dass die Queen Harrys Neustart in den USA besser verstand als viele andere Royals?