Unfall: Lindsey Vonn entging nur knapp der Bein-Amputation
Lindsey Vonn (41) kann nach fünf OPs und zwei Wochen voller Schmerzen und Angst endlich das Krankenhaus verlassen. Die Skilegende hat auf Instagram verkündet, dass sie aus der Klinik entlassen wurde und nun in ein Hotel umziehen konnte. Was viele nicht wussten: Die Amerikanerin schwebte nach ihrem verheerenden Olympia-Sturz in akuter Lebensgefahr – zumindest was ihr Bein anbelangt. Lindsey erlitt dabei eine zertrümmerte Tibia, ein gebrochenes Fibulaköpfchen und ein gebrochenes Tibiaplateau. "Alles war in Stücken", erklärte sie sichtlich mitgenommen in dem Social-Media-Video. Doch die wahre Gefahr drohte durch ein sogenanntes Kompartmentsyndrom, bei dem Schwellungen und eingeschlossenes Blut Muskeln, Nerven und Gewebe abdrücken können.
In dieser lebensbedrohlichen Situation rettete Dr. Tom Hackett der Sportlerin das Bein. Der Chirurg führte eine Notfall-Fasziotomie durch, bei der er beide Seiten ihres Beins aufschnitt, um den Druck zu lösen. "Er hat mein Bein gerettet", sagte Lindsey unmissverständlich gegenüber ihren Fans. Die anschließende sechsstündige Operation zur Rekonstruktion verlief zwar erfolgreich, doch die Folgen waren brutal. Die Olympiasiegerin von 2010 verlor so viel Blut, dass sie eine Transfusion benötigte, die Schmerzen waren "außer Kontrolle" und sie musste länger als erwartet im Krankenhaus bleiben. Zusätzlich zu den schweren Beinverletzungen brach sie sich auch noch den rechten Knöchel und musste sich von ihrem geliebten Hund Leo verabschieden.
Aktuell sitzt Lindsey im Rollstuhl und ist "sehr unbeweglich", wie sie selbst sagt. Sie rechnet damit, mindestens zwei Monate auf Krücken angewiesen zu sein, bevor sie überhaupt wieder normal laufen kann. Die vollständige Genesung wird deutlich länger dauern – etwa ein Jahr, bis alle Knochen verheilt sind. Erst dann will sie entscheiden, ob sie sich das eingesetzte Metall wieder entfernen lassen möchte. Danach steht eine weitere Operation an, um endlich ihr Kreuzband zu reparieren. Trotz des dramatischen Endes ihrer Olympia-Träume hat die Athletin "keine Reue" und betonte: "Ich gehe lieber kämpfend unter, als es gar nicht erst zu versuchen." Sie verglich sich mit Rocky und versprach via Instagram, immer wieder aufzustehen: "Es wird ein langer Weg, aber ich werde es schaffen. Zumindest bin ich aus dem Krankenhaus entlassen worden."









