Nico Santos' unerwartete Karriere vor dem Pop-Ruhm
Wer bei Nico Santos (33) an eingängige Popsongs und den roten Coach-Sessel bei "The Voice of Germany" denkt, kennt nur die halbe Geschichte. Denn bevor er mit eigenen Songs durchstartete, verdiente er bereits sein Geld hinter den Kulissen – und zwar mit Musik für große deutsche Film- und Fernsehproduktionen. Beim Superbloom Festival in München plauderte der Musiker in einem Interview mit Joyn nun ganz nebenbei über dieses Kapitel seiner Karriere. "Bevor ich für mich selber Musik gemacht hab, hab ich viel Filmmusik gemacht: 'Fack Ju Göhte', 'Tatort' und so", erzählte er. Gemeinsam mit seinen langjährigen Weggefährten Vincent Stein (42) alias Djorkaeff und Konstantin Scherer alias Beatzarre war er unter anderem an der Musik für "Fack Ju Göhte 2" beteiligt. Zudem lieferte das Trio den Soundtrack für gleich zwei Saarbrücker "Tatort"-Folgen.
Bei den Krimis handelte es sich um die Episoden "Söhne und Väter" aus dem Jahr 2017 und "Der Pakt" von 2019. Auch den kompletten Soundtrack der Filmkomödie produzierten die drei zusammen. Doch damit nicht genug: In den vergangenen Jahren war der Sänger an zahlreichen Hits beteiligt, mit denen andere Stars große Erfolge feierten. Zu seinen Arbeiten zählen unter anderem Helene Fischers (42) "Achterbahn", Sidos (45) "Tausend Tattoos", Bushidos (47) "Papa", Mark Forsters (43) "Wir sind groß" und Lena Meyer-Landruts (35) "Love". Ebenfalls aus seiner Feder stammt Shindys (37) "Sex ohne Grund". Diesen Song nahm Nico 2025 kurzerhand selbst in die Hand und performte ihn bei "The Voice of Germany" – sehr zur Überraschung von Rea Garvey (53), Michi Beck (58), Smudo (58) und dem Studiopublikum, wie Joyn berichtet.
Vor allem die spätere Zusammenarbeit mit Sido war für den Musiker etwas ganz Besonderes. Schließlich gehörte der Rapper schon in seiner Kindheit zu seinen großen Idolen, wie er im Gespräch mit Joyn verriet. "Als ich Sido zum ersten Mal bei MTV gesehen habe, war ich so: 'Oh mein Gott! Sido hat ein Musikvideo gemacht auf Mallorca am Strand, wo ich immer chille.' Das war für mich das Größte!", erinnerte sich Nico an seine frühe Begeisterung. Rund zehn Jahre nach diesem prägenden Fernsehmoment saß er dann tatsächlich mit dem Berliner gemeinsam im Studio. Damit erfüllte sich für den Sänger ein lang gehegter Traum aus seiner Jugend.























