Sharon Stone fühlte beim Tod ihres Großvaters Erleichterung
Sharon Stone (68) hat in einem emotionalen Interview offen über ihren verstorbenen Großvater gesprochen – und darüber, was sie beim Tod des gefürchteten Familienmitglieds empfand. Im Podcast "All There Is with Anderson Cooper" schilderte die Schauspielerin, dass sein Tod für sie kein normales Trauererlebnis war, sondern etwas völlig anderes auslöste: Freude, Erleichterung und eine Art Leere. Ihr Großvater habe ihre Mutter misshandelt und sie sowie ihre Schwester Kelly sexuell missbraucht. "Er war kein Großvater, er war ein Wesen, das wir um jeden Preis zu meiden versuchten", sagte Sharon gegenüber Moderator Anderson Cooper (59).
Besonders eindringlich schilderte Sharon einen Moment am offenen Sarg ihres Opas. Sharon war damals 14 Jahre alt, ihre Schwester Kelly 11. Am Grab sei die übliche Atmosphäre einer Beerdigung – Mitgefühl, Händehalten – vollständig ausgeblieben. Stattdessen fragte Kelly ihre ältere Schwester, ob man auch wirklich sicher sein könne, dass er tot sei. Sharons Reaktion: Sie griff in den Sarg und schüttelte ihn an der Schulter. "Er war steif und bewegte sich nicht, und ich sagte: 'Ja'", erzählte sie im Podcast und ergänzte: "Es wird für immer ein Bild in meinem Kopf sein, dieses seltsame Gefühl der Leere – gute Leere. Es ist vorbei."
Im Podcast sprach Sharon auch über ihre Mutter Dorothy, die im Juli 2025 starb. Die Schauspielerin berichtete von den letzten Momenten und davon, wie schwer es ihr trotz der komplizierten Mutter-Tochter-Beziehung fiel, loszulassen – und dass sie genau das tun musste, damit ihre Mutter in Frieden sterben konnte. "Ich musste loslassen. Ich musste aufhören, ins Zimmer zu gehen. Ich musste nach oben gehen und meine Mutter ignorieren, damit sie sterben kann", schilderte sie den Moment des Abschieds. Die Hollywoodschauspielerin, die selbst drei Söhne hat, macht damit einmal mehr deutlich, wie sehr ihre familiären Erfahrungen ihr privates Leben geprägt haben und wie eng Schmerz, Erleichterung und Zuneigung in ihrer Familiengeschichte nebeneinanderstehen.









