Königin Margrethe nach Blutansammlung aus Klinik entlassen
Königin Margrethe (86) kann ihren Krankenhausaufenthalt hinter sich lassen. Die frühere dänische Monarchin wurde am Donnerstagvormittag nach vier Tagen aus dem Rigshospitalet in Kopenhagen entlassen und ist inzwischen wieder auf Schloss Fredensborg. Wie der dänische Hof in einer von Svensk Dam verbreiteten Pressemitteilung erklärte, war die 86-Jährige am Sonntag in die Klinik gebracht worden, nachdem sie sich unwohl gefühlt hatte. Bei den anschließenden Untersuchungen stellten die Ärzte eine neue Blutansammlung im Bereich der Hüfte sowie eine leichte Dehydrierung fest. Beide Beschwerden wurden während ihres stationären Aufenthalts behandelt. Inzwischen soll sich Margrethe wieder in einem guten Zustand befinden. "Ihre Majestät Königin Margrethe ist im Laufe des Vormittags aus dem Rigshospitalet entlassen worden und nun zurück auf Schloss Fredensborg. Königin Margrethe geht es gut und sie soll sich in der nächsten Zeit schonen", teilte der Palast mit. Auf dem Schloss kann sich die Royal nun weiter von den vergangenen Tagen erholen.
Die Behandlung hatte allerdings Folgen für einen wichtigen Termin: Am Mittwoch konnte Margrethe nicht an der Beisetzung von König Harald V. (†89) von Norwegen teilnehmen. Eigentlich hatte die ehemalige Regentin geplant, gemeinsam mit Prinz Christian (20) und ihrer Schwester Prinzessin Benedikte (82) zu der Trauerfeier zu reisen. Dass ihr Gesundheitszustand dies nicht zuließ, soll sie sehr getroffen haben. Wie enttäuscht die Königin über die Absage war, machte ihre enge Freundin Lena von Lüttichau gegenüber BT deutlich: "Er ist ein guter Freund, deshalb ist es wirklich sehr schade für sie", erklärte sie dem Medium. Auch Margrethes Cousin König Carl Gustaf von Schweden (80) wusste über den Klinikaufenthalt Bescheid. Der schwedische Monarch hoffte auf eine schnelle Genesung seiner Verwandten.
Für Margrethe ist es nicht der erste gesundheitliche Rückschlag in diesem Jahr. Bereits im Mai musste sie innerhalb von etwas mehr als zwei Wochen zweimal im Rigshospitalet behandelt werden. Beim ersten Aufenthalt diagnostizierten die Ärzte bei ihr Angina pectoris. Die frühere Monarchin blieb daraufhin über das Wochenende zur Beobachtung in der Klinik und durfte diese nach etwas mehr als fünf Tagen wieder verlassen. Kurz darauf folgte die nächste Einweisung: Diesmal war eine größere Blutansammlung im Hüftbereich der Grund, die infolge eines früheren Sturzes entstanden war. Anders als bei ihrem ersten Aufenthalt im Mai war anschließend eine längere Behandlung nötig. Zudem behielten die Mediziner die Royal für weitere Beobachtungen im Krankenhaus. Nach der nun erneut festgestellten Blutansammlung soll Margrethe laut Hofmitteilung vorerst kürzertreten und sich auf Schloss Fredensborg schonen.

























