Antonia Hemmer: Schweres Trauma wegen "Surviving Amazonas"
Antonia Hemmer (26) hat sich für "Surviving Amazonas" ins brasilianische Amazonasgebiet gewagt – und kämpft offenbar noch heute mit den Folgen. In einer Fragerunde auf Instagram sprach der Realitystar jetzt offen darüber, wie sehr ihr der Dreh zugesetzt hat. "Es war Trauma. Punkt", stellte Antonia klar. Die Erlebnisse im Urwald wirken bei ihr offenbar weiterhin nach: "Ich habe bis heute irgendwie mentale Probleme dadurch oder seitdem habe ich das Gefühl, ich laufe auch nicht mehr so ganz rund", erklärte sie ihren Followern. Als besonders erschwerend erwies sich der Umstand, dass sie ursprünglich überhaupt nicht fest für das Abenteuerformat eingeplant war. Antonia fungierte zunächst lediglich als Ersatzkandidatin. Erst eine knappe Woche vor dem offiziellen Abflug – genauer gesagt fünf oder sechs Tage vor dem Start – erhielt sie die finale Nachricht, dass sie tatsächlich mit an Bord sein würde.
Aufgrund der extrem kurzfristigen Zusage blieb der Wahl-Frankfurterin nach eigener Einschätzung überhaupt keine Zeit, sich mental oder körperlich auf das Dschungel-Abenteuer vorzubereiten. Stattdessen arteten die Tage vor dem Abflug in puren Stress aus: Ein vollständiger medizinischer Check-up und mehrere notwendige Impfungen standen auf dem Programm. Direkt im Anschluss forderte die Belastung ihren Tribut: Sie erkrankte schwer an hohem Fieber und einer akuten Mandelentzündung, weswegen sie noch einen Tag vor der Abreise im Krankenhaus behandelt werden musste. Letztlich trat Antonia den Langstreckenflug völlig geschwächt und unter der Einnahme von Antibiotika an – eine immense psychische Herausforderung, da sie obendrein unter einer ausgeprägten Spinnenphobie leidet. Die ersten vier Episoden stuft sie rückblickend noch als relativ harmlos ein. Vor allem in der fünften und sechsten Folge sollen jedoch sehr belastende Momente zu sehen sein. Diese Ausgaben will sie sich voraussichtlich nicht anschauen, weil dadurch zu viel wieder hochkommen könnte. "Ich sage euch ehrlich, ich wüsste im Nachhinein nicht, ob ich es noch mal machen würde. Nee, ich würde es wahrscheinlich nicht noch mal machen", lautet ihr Fazit. Zumindest nicht erneut krank und unter Antibiotika, schränkte sie anschließend ein.
Welch enorme Härte das Format den acht Kandidaten abverlangt, stellte bereits die emotionale Auftaktfolge von "Surviving Amazonas – Die Prüfung der Shanenawa" unter Beweis. Unmittelbar nach ihrer Ankunft im brasilianischen Regenwald wurden die prominenten Teilnehmer mit einem traditionellen Rapé-Ritual konfrontiert, das einer spirituellen Reinigung sowie der mentalen Vorbereitung auf den Urwald dienen sollte. Die körperlichen und psychischen Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten: Neben kollektiven Tränenausbrüchen, Schwindelattacken, Schweißausbrüchen und akuter Übelkeit geriet vor allem Willi Whey (32) an seine körperlichen Grenzen, als sein Puls und Blutdruck gefährlich in die Höhe schnellten und er sich heftig übergeben musste. Auch Gina Rühl erbrach sich und geriet in Panik, als ihr verbliebener rechter Arm verkrampfte. Vor diesem Hintergrund macht Antonias Schilderung deutlich, unter welchen gesundheitlichen Voraussetzungen sie in das Projekt gestartet ist – mit kurzfristiger Anreise, akuter Erkrankung und ohne Zeit zur Vorbereitung.




























