Experte warnt: Harry und Meghan schaden den Invictus Games
Uganda zieht seine Teilnahme an den kommenden Invictus Games zurück. Das teilte das Land am Mittwoch laut The Sun mit – nur kurze Zeit, nachdem es überhaupt erst als Teilnehmer dazugekommen war. Die von Prinz Harry (41) gegründeten Wettkämpfe für verwundete und erkrankte Militärangehörige sollen vom 10. bis 17. Juli kommenden Jahres in Birmingham über die Bühne gehen. Als Grund für den Rückzug nannte Ugandas Militärchef General Muhoozi Kainerugaba den öffentlich ausgetragenen Konflikt zwischen Harry, Herzogin Meghan (45) und König Charles (77). "Ich habe Gruppierungen im Verteidigungsministerium, die diesen Harry-Meghan-Unsinn unterstützen. Ich musste das sofort unterbinden. Ich unterstütze den Monarchen. Punkt", erklärte er laut The Times. Die Royalexpertin Angela Levin macht das Herzogspaar für diese Entwicklung mitverantwortlich. Ihrer Ansicht nach haben die beiden den Fokus von den Veteranen auf sich selbst gelenkt und die Veranstaltung für eine PR-Inszenierung genutzt. Gegenüber The Sun warnte sie: "In der Geschichte geht es darum, wie diese Veteranen Widrigkeiten überwinden, um wieder zu laufen oder zu gehen – es geht nicht um Harry und Meghan." Sollte sich das Drama weiter zuspitzen, könnten laut Levin weitere Länder ihre Teilnahme überdenken.
Die Absage erfolgte weniger als 48 Stunden, nachdem der Palast in einem Schreiben noch einmal klargestellt hatte, dass Harry und Meghan auch nach ihrer Rückkehr nach Großbritannien nicht als arbeitende Royals gelten würden. Kainerugaba stellte klar, sein Land werde sich an keiner Veranstaltung beteiligen, die nicht die Zustimmung von König Charles habe. Die Royalexpertin führt den ausschlaggebenden Faktor für die Entscheidung auf den Respekt des Generals gegenüber dem Monarchen zurück. Eine den Sussexes nahestehende Quelle sieht das anders und stellte gegenüber ITV News einen direkten Zusammenhang her: "Beabsichtigt oder unbeabsichtigt, dies ist eindeutig eine Folge der am Montag ohne Rücksprache eilig veröffentlichten Richtlinie des Lord Chamberlain zum Herzog und zur Herzogin von Sussex." Und weiter: "Leider sind die einzigen Menschen, die darunter leiden werden, die Teilnehmer der Invictus Games." PR-Experte Mark Borkowski wertete die Absage gegenüber der Daily Mail als Alarmsignal: "Uganda ist die Warnung. Die Sussex-Seifenoper schadet nun Invictus, einer unanfechtbaren Sache, die Harry geschaffen hat. Die Marke beginnt, die Sache zu verschlingen."
Harry hatte die Invictus Games im Jahr 2014 ins Leben gerufen. Seither gab es weltweit sieben Ausgaben des Formats, das verwundeten und erkrankten aktiven sowie ehemaligen Militärangehörigen eine internationale Bühne für sportliche Wettbewerbe bietet. Angela erinnerte sich gegenüber The Sun an die Anfangszeit: "Am Anfang machte Harry das sehr gut. Er war sehr freundlich zu Menschen in Rollstühlen und wusste, wie er mit ihnen umgehen musste." Bei der Arbeit an einem Buch über den Prinzen habe sie seine empathische Seite kennengelernt: "Als ich an seinem Buch arbeitete, beobachtete ich ihn mit Soldaten, die schreckliche Verletzungen erlitten hatten, und er war sehr freundlich, nett und ermutigend." Heute kritisiert sie die veränderte Außenwirkung – die Veteranen wollten "ganz sicher nicht als PR-Requisiten für Harry und Meghan benutzt werden". Ihre Forderung: "Harry muss sich angemessen verhalten und die Invictus Games zu etwas machen, auf das die verwundeten Veteranen stolz sein können." Derzeit liegt der Fokus des Paares wohl vor allem darauf, Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) nach dem Umzug nach Großbritannien an ihr neues Umfeld zu gewöhnen. Dies berichtet das People Magazine unter Berufung auf eine dem Paar nahestehende Quelle.


























