Überheblich? Herzogin Meghan ignorierte Palast-Ratschläge
Royalbiograf Dickie Arbiter erhebt schwere Vorwürfe gegen Herzogin Meghan (45). Seiner Einschätzung nach soll die einstige Schauspielerin nach ihrem Eintritt in die britische Königsfamilie jegliche Ratschläge aus dem Palast ausgeschlagen haben. Im Gespräch mit Daily Express behauptet Dickie, Unterstützung habe nämlich durchaus bereitgestanden: "Man hätte ihr Ratschläge gegeben, aber sie war eine unabhängige Frau, die glaubte, alles zu wissen." Auch ihr Auftreten bei öffentlichen Terminen deutet er äußerst kritisch. "Auf Fotos, auf denen sie hinten stehen musste und hochmütig von oben herabblickte, konnte man sehen, dass die Zeichen auf Sturm standen", so der Biograf weiter. Meghan hatte Prinz Harry (41) 2018 geheiratet und war danach als arbeitendes Mitglied der Königsfamilie tätig. Doch weniger als zwei Jahre später gaben die Sussexes ihre royalen Pflichten auf und verließen das Land.
Diese Behauptungen stehen im extremen Gegensatz zu Meghans eigener Darstellung. Im vielbeachteten Interview mit Oprah Winfrey (72) aus dem Jahr 2021 erklärte die Herzogin, sie sei weitgehend unvorbereitet in das royale Leben gestartet. "Ich ging naiv an die Sache heran, weil ich nicht damit aufgewachsen bin, viel über die Königsfamilie zu wissen. Ich verstand nicht vollständig, worin die Aufgabe bestand", erläuterte Meghan damals ihre Lage. Nach eigenen Angaben hatte sie Harry vor Beginn ihrer Beziehung angeblich nicht recherchiert. Daher habe sie auch keine genaue Vorstellung davon gehabt, wie der Alltag eines arbeitenden Royals aussehen würde. In späteren Äußerungen übte Meghan mehrfach Kritik an ihrer Zeit im Palast und berichtete von sehr begrenzter Unterstützung. Genau diesem Bild widerspricht Dickie nun aber: Während Meghan betont, ohne ausreichende Vorbereitung in ihre neue Rolle geraten zu sein, stellt der Royalbiograf es so dar, als habe sie angebotene Hilfestellungen einfach nicht angenommen.
Harry und seine Frau leben mittlerweile wieder in Großbritannien, ihre früheren Aufgaben als arbeitende Royals übernehmen sie allerdings nicht erneut. Ein im Auftrag von König Charles III. (77) veröffentlichtes Schreiben des Buckingham-Palasts regelt ihren Status im Land. Demnach sollen die Sussexes trotz ihrer Aufenthalte als Privatpersonen mit kommerziellen und wohltätigen Interessen behandelt werden. Öffentliche Gelder erhalten sie nicht. Mit dieser Einordnung soll das Paar laut The Telegraph allerdings nicht gerade einverstanden sein. Aus seinem Umfeld hieß es gegenüber der Zeitung, Harry und Meghan würden die Bezeichnung Personen des öffentlichen Lebens bevorzugen. Zugleich wünschen sie sich wohl Anerkennung dafür, dass sie auf persönlicher Ebene weiterhin Teil der Königsfamilie sind. Damit bleibt eine Trennung bestehen: Familiär gehören Harry und Meghan zwar zum britischen Königshaus, eine offizielle Rolle nehmen sie aber nicht wahr.



























