Roger Taylor: Freddie Mercury wäre mit 80 nicht auf Tour
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Roger Taylor: Freddie Mercury wäre mit 80 nicht auf Tour

- Nurin Khalil
Lesezeit: 2 min
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Freddie Mercury (†45) wäre am 5. September 2026 80 Jahre alt geworden. Anlässlich des runden Geburtstags erinnerten am Wochenende weltweit zahlreiche Veranstaltungen an den 1991 verstorbenen Musiker. Unter anderem gab es eine Gala in Montreux, wo eine Statue an den Queen-Sänger erinnert. Ob er zu diesem Zeitpunkt aber noch mit Queen auf großen Bühnen gestanden hätte, bezweifelt Roger Taylor (77). Der Schlagzeuger der Band äußerte sich dazu in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur und hält es für unwahrscheinlich, dass sein früherer Kollege im hohen Alter noch auf Tour gegangen wäre. Den Grund sieht er in Freddies vermutlicher Haltung zum anstrengenden Tourleben. "Ich habe das Gefühl, Freddie hätte wahrscheinlich gesagt: 'Ich glaube, jetzt reicht's, Darling!'", erklärte der Musiker.

Endgültig festlegen wollte sich Roger allerdings nicht. Er hält es ebenso für möglich, dass sich der Sänger einer ganz anderen Beschäftigung zugewandt hätte – schließlich sei Freddie immer außerordentlich einfallsreich gewesen. Roger kündigte an, auf seinen einstigen Bandkollegen anstoßen zu wollen. Für ihn steht dabei nicht nur der Künstler im Vordergrund, sondern vor allem ein enger Vertrauter. "Es ist wundervoll, dass sich die Welt an Freddie erinnert. Er war mein bester Freund und ein großartiger Mensch", sagte er. Auch Jahrzehnte später sei Freddie im Alltag der verbliebenen Bandmitglieder gegenwärtig: "Wenn Brian und ich zusammen sind, dann denken wir manchmal, Freddie säße in der Ecke und fragen uns, was er wohl denken oder sagen würde. Es ist schon komisch."

Freddie starb am 24. November 1991 mit 45 Jahren an einer Lungenentzündung infolge seiner AIDS-Erkrankung. Wie sehr ihn der Verlust seines besten Freundes bis heute begleitet, hatte Roger bereits bei einem Podcastauftritt deutlich gemacht. Mehr als drei Jahrzehnte nach Freddies Tod beschäftigt ihn das Thema weiterhin. Der Schlagzeuger hat zudem mit den Folgen des langen, lauten Tourlebens zu kämpfen: Seit über 40 Jahren lebt er mit starkem Tinnitus. Ein Londoner Spezialist konnte ihm schließlich helfen. Als Künstler und Live-Performer bleibt Freddie für ihn dennoch unerreicht. "Es gibt niemanden, der ihm heute das Wasser reichen könnte", betonte Roger gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Für ihn zählen Freddie und David Bowie (†69) zu jenen Musikern, die dauerhaft in Erinnerung bleiben werden.

Freddie Mercury bei einem Auftritt in Großbritannien 1982
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Adam Lambert, Roger Taylor und Brian May bei einem Auftritt von Queen
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Adam Lambert, Roger Taylor und Brian May bei einem Auftritt von Queen
Queen 1976: John Deacon, Freddie Mercury, Roger Taylor und Brian May
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Roger sagt: Niemand könne Freddie als Live-Performer das Wasser reichen. Stimmst du ihm zu?