

Queen-Star Roger Taylor vermisst Freddie Mercury bis heute
Roger Taylor (76) spricht jetzt so offen wie selten über sehr private Themen: Im Podcast "I'm ADHD! No You’re Not" hat der Queen-Schlagzeuger nicht nur über seine Gesundheit gesprochen, sondern auch über seine tiefe Verbindung zu Freddie Mercury (†45). Gemeinsam mit seiner Frau Sarina erzählte Roger, dass ihn seit mehr als vier Jahrzehnten ein starker Tinnitus begleitet, den er auf die extremen Lautstärken der großen Queen-Konzerte zurückführt. Erst ein Spezialist in der Harley Street in London habe ihm schließlich geholfen, den Tinnitus mit dem Gerät namens Haruko in den Griff zu bekommen.
Besonders bewegend wurde das Gespräch, als es um Freddie ging. "Er war so eine Art mein bester Freund", sagte Roger. Was er an ihm vermisse, sei vor allem der Humor und das Gefühl, gemeinsam in einer Gruppe zu sein – "gegen den Rest der Welt", wie er es beschrieb. Freddie habe früh erkannt, dass Queen nur funktionierte, wenn alle vier Mitglieder gleich wichtig waren. Deshalb habe der Frontmann angeregt, die Songwriting-Credits als Gemeinschaftsleistung zu führen, damit niemand bevorzugt wird. "Es war nicht Fred und die anderen", stellt Roger klar. Freddie habe sich selbst nie als Anführer gesehen und gesagt: "Nenn mich nicht den Anführer. Ich bin der Sänger."
Queen war für Roger und Freddie immer mehr als nur eine Rockband. Und genau dieses Gemeinschaftsgefühl stand auch vor zwei Jahren wieder im Rampenlicht, als Queen eine große Neuigkeit verkündete: eine Neuauflage des Debütalbums von 1973. Brian May (78) und Roger Taylor machten damals klar, dass es um viel mehr ging als um eine technische Politur. "Dies ist nicht nur ein Remaster. Es handelt sich um eine brandneue Neuauflage des gesamten Queen-Debütalbums, das wir im Nachhinein in 'Queen I' umbenannt haben", erklärte Brian damals gegenüber Mirror. Die Songs sollten klingen wie damals, nur näher an dem, was die Band im Kopf hatte. "Alle Darbietungen sind genau so, wie sie ursprünglich 1973 erschienen sind, aber jedes Instrument wurde überarbeitet, um die 'Live'-Ambiente-Sounds zu erzeugen, die wir ursprünglich gerne verwendet hätten."








