Emmy-Schock für "Heated Rivalry": Keine Nominierung

Emmy-Schock für "Heated Rivalry": Keine Nominierung

- Janine Karrasch
Lesezeit: 2 min
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Der Serienhit "Heated Rivalry" sorgt für eine unerwartete Emmy-Enttäuschung: Obwohl das queere Eishockeydrama im vergangenen Jahr zum großen TV-Phänomen wurde, wird die Kultserie bei den Primetime Emmys in diesem Sommer komplett leer ausgehen. Das Branchenmagazin Hollywood Reporter erklärt nun den überraschenden Grund: Nach den Regeln der Academy sind Formate von Produktionsfirmen außerhalb der USA nicht für die Primetime Emmys zugelassen. Da die Show komplett vom kanadischen Medienkonzern Bell Media finanziert wird und ursprünglich beim Streamingdienst Crave läuft, fällt sie automatisch aus dem Rennen – auch wenn sie im relevanten Zeitraum ausgestrahlt wurde und bei Fans wie Kritikern als Favorit gehandelt wurde.

In Kanada feierte das Format hingegen bereits einen regelrechten Siegeszug. Bei den diesjährigen Canadian Screen Awards räumte die Dramaserie satte 16 Trophäen ab, darunter die Auszeichnung als beste Dramaserie. Hauptdarsteller Hudson Williams (25) wurde als bester Hauptdarsteller geehrt, Regisseur und Showmacher Jacob Tierney (46) holte Preise für Regie und Drehbuch, Kollegin Sophie Nélisse gewann als beste Nebendarstellerin. Co-Star Connor Storrie (26) ging dagegen leer aus – nicht wegen fehlender Anerkennung, sondern weil er als US-Amerikaner für die rein kanadischen Ehrungen gar nicht erst nominiert werden durfte. Komplett ohne Preis-Chancen ist der Schauspieler aber nicht: Laut Hollywood Reporter gilt Connor mit seinem Auftritt als Host bei Saturday Night Live als heißer Kandidat für eine Emmy-Nominierung als bester Gastdarsteller in einer Comedyserie. In der Folge Ende Februar, musikalisch begleitet von Mumford & Sons, holte er sogar Serienpartner Hudson für einen gemeinsamen Sketch auf die Bühne.

"Heated Rivalry" spielt in einem fiktiven Hockey-Universum. Im Mittelpunkt steht die turbulente Liebesgeschichte der beiden Rivalen Shane Hollander (gespielt von Hudson) von den erfundenen Montreal Metros und Ilya Rozanov (verkörpert von Connor) von den Boston Raiders, deren jahrelange On-off-Freundschaft sich langsam zu einer Beziehung entwickelt. Die erste Staffel orientiert sich am gleichnamigen Roman und hat aus den beiden Hauptdarstellern echte Fanlieblinge gemacht. Crave bestellte früh eine zweite Staffel, HBO Max bleibt in den USA an Bord. Die neuen Folgen sollen im Sommer gedreht werden und sind für Frühjahr 2027 geplant – dann angelehnt an die Buchfortsetzungen "The Long Game" und "Role Model". Autorin Reid arbeitet parallel an einem weiteren Kapitel für Shane und Ilya: Ihr Roman "Unrivaled" aus der Game-Changers-Reihe soll im Juni 2027 erscheinen und die literarische Liebesgeschichte der beiden Eishockeystars weiterschreiben.

Connor Storrie und Hudson Williams, November 2025
Getty Images
Connor Storrie und Hudson Williams, November 2025
Cast und Crew von "Heated Rivalry" bei den Canadian Screen Awards in Toronto
Imago
Cast und Crew von "Heated Rivalry" bei den Canadian Screen Awards in Toronto
Connor Storrie und Hudson Williams bei der Vanity Fair Oscar Party 2026
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Connor Storrie und Hudson Williams bei der Vanity Fair Oscar Party 2026
Was haltet ihr von der Emmy-Regel, die "Heated Rivalry" wegen der kanadischen Finanzierung ausschließt?